So gefühllos reagiert dieser Trump-Unterstützer auf die Dramen hinter Trumps Grenzpolitik

Donald Trumps Grenzpolitik, durch die Tausende Kinder nach dem Grenzübertritt von ihren Eltern getrennt werden, erntet von allen Seiten Kritik – doch die Republikaner stehen ihrem US-Präsidenten treu zur Seite. 

Trumps früherer Wahlkampf-Chef findet das alles...

Corey Lewandowski, der Trump als Wahlkampfchef bis zur US-Präsidentschaft brachte, war am Dienstag bei dem TV-Sender Fox-News zu Gast, um die Grenzpolitik Trumps, den er in diversen TV-Shows als Kommentator immer noch lautstark unterstützt, zu diskutieren. 

Unsere Analyse zu dem Thema: 

Dort traf er auf Zac Petkanas, einen Fürsprecher der US-Demokraten. Petkanas protestiert gegen Trumps Grenzpolitik – und erzählte die Geschichte einer 10-Jährigen mit Down-Syndrom, die an der Grenze zum US-Bundesstaat Texas von ihrer Mutter getrennt wurde. (Daily Beast)

Lewandowskis Reaktion:

"Womp, Womp."

Im Grunde ist damit "Bla Bla" gemeint. 

Petkanas reagierte erbost: "Wie können Sie es wagen? Wie können Sie es nur wagen?" Streitende Polit-Kommentatoren sind (trauriger) Alltag im US-Fernsehen, die Äußerung Lewandowskis sorgte dennoch für Aufsehen – und sehr viel Entrüstung in den Sozialen Netzwerken. 

Auch der "Modern Family"-Macher kritisiert Trumps Politik scharf

In der Diskussion kritisiert der Mitentwickler der preisgekrönten Fernsehserie "Modern Family", Steve Levitan, die regierungsfreundliche Haltung des TV-Senders Fox-News, dessen Kommentatoren Trumps Politik meist leidenschaftlich verteidigen, scharf und kündigte seinen Abschied an.

Levitan schrieb am Dienstag auf Twitter, die "23-Stunden-am-Tag-Unterstützung" für die Waffenlobby, für konservative Verschwörungstheorien und für Trump seien mit jedem Tag schwerer zu schlucken, während er auf das Fox-Gelände fahre, "um eine Show über Inklusion zu machen". Er freue sich, "Modern Family" zu beenden und dann weiterzuziehen.

(pb/dsc/afp)

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