United States President Donald J. Trump walks away after speaking with reporters prior to departing the White House aboard Marine One on Thursday, September 17, 2020 in Washington, DC. The President is scheduled to travel to Mosinee, Wisconsin for a campaign event before returning to Washington, DC. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY WAX20200917204 ALEXxEDELMAN

Im Regen stehen gelassen: Twitter korrigiert erneut einen Trump-Tweet über die Briefwahl. Bild: imago images / UPI Photo

Trump schürt Zweifel an Wahl-Ausgang – Twitter markiert Beitrag mit Warnung

US-Präsident Donald Trump schürt erneut Zweifel am Ausgang der Präsidentenwahl im November. "Wegen der neuen und beispiellosen massiven Menge an unangeforderten Stimmzetteln, die in diesem Jahr an 'Wähler' verschickt werden, oder wohin auch immer, wird das Ergebnis der Wahl am 3. November vielleicht nie akkurat festgestellt werden", schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter. Wie bereits bei früheren Angriffen auf die Briefwahl lieferte er auch diesmal keine Belege für seine Behauptung.

Twitter verweist auf Sicherheit der Briefwahl

Der Kurznachrichtendienst Twitter versah – wie er es bereits bei einigen früheren Einträgen des Präsidenten getan hat – diesen und einen weiteren Trump-Tweet zum Thema Briefwahl prompt mit Warnhinweisen. Per Klick werden Leser zu einem Beitrag weitergeleitet, dem zufolge die Stimmabgabe per Brief laut Experten legal und sicher ist.

Demokraten-Wähler nutzen Briefwahl deutlich häufiger

Der Briefwahl kommt in den USA in diesem Jahr besondere Bedeutung zu. Es wird damit gerechnet, dass deutlich mehr Wähler als sonst auf dieses Mittel zurückgreifen, um eine mögliche Ansteckung mit dem Coronavirus vor oder in den Wahllokalen zu vermeiden. Jüngste Kommunal- und Lokalwahlen haben gezeigt, dass Anhänger der Demokraten im Verhältnis erheblich häufiger die Möglichkeit zur Briefwahl nutzen als diejenigen, die für die Republikanische Partei von Trump stimmen. In landesweiten Umfragen liegt Trump hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden.

(vdv/reuters)

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