International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

"Meine Arbeit ist 1A" – Trump  versucht im Interview die Flucht nach vorn

Der US-Präsident scheint zu merken, dass es eng für ihn wird. Und deshalb tut Trump, was Trump eben tut, wenn er unter Bedrängnis gerät. Er sucht nach neuen Schuldigen.

In einem Interview mit dem Trump-treuen Sender Fox hat sich der US-Präsident am Donnerstag auf seinen US-Justizminister eingeschossen und nimmt gleichzeitig auch die US-Presse ins Visier.

Trump sagte:

"Ich habe einen Justizminister ins Amt geholt, der nie die Kontrolle über das Justizministerium übernommen hat"

Der US-Präsident weiter:

"Sollte ich des Amtes enthoben werden, denke ich, würden die Märkte zusammenbrechen. Ich glaube, alle würden sehr arm."

Trump lobte seine bisherige Arbeit im Amt und erklärte, er würde sich selbst die Note "A+" geben. Er verwies auf die von ihm angestoßene Steuerreform, die Nominierung von Richtern am Supreme Court und den Abbau von Vorschriften. "Schauen Sie sich all die Dinge an, die wir bei Regulierungen gemacht haben - die Wirtschaft ist im besten Zustand der Geschichte."

Allerdings habe er keinen Erfolg bei den Medien, räumte der Präsident ein. "Was glauben Sie? Es ist schlimmer geworden. Es ist schlimmer."

So reagierte Sessions

 Sessions widersprach und betonte die Unabhängigkeit seines Hauses. Er habe die Kontrolle über das Ministerium am Tag übernommen, als er vereidigt worden sei, weswegen man einen "beispiellosen Erfolg" dabei gehabt habe, Trumps Agenda durchzusetzen.

Sessiones erklärte:

"Solange ich Justizminister bin, wird das Handeln des Justizministeriums nicht unangebracht durch politische Erwägungen beeinflusst werden"

"Ich fordere die höchsten Standards, und wo sie nicht erfüllt werden, ergreife ich Maßnahmen. Allerdings hat keine Nation eine talentiertere, engagiertere Gruppe von Ermittlern und Staatsanwälten als die Vereinigten Staaten."

Sessions hat als oberster Chefankläger die Aufsicht über das FBI und wäre damit eigentlich auch für die Untersuchung von Sonderermittler Robert Mueller zuständig. Wegen Befangenheit hält er sich aber heraus.

(mbi/rtr/dpa)

Der Tag – was heute noch wichtig ist:

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Auf Hawaii hat's geschneit. Richtig gelesen: Auf Hawaii!

In Deutschland rieselt es im Süden ein wenig, während im Rest des Landes vom Winter dann doch eher wenig zu spüren ist. Ganz anders sieht es im zumeist paradiesischen US-Staat Hawaii in diesen Tagen aus. (geek.com)

Auf bis zu minus elf Grad soll es sich laut Berichten am Montag auf der Insel abgekühlt haben – laut dem Wetter-Experten Christopher Burt möglicherweise ein historischer Tiefswert. Ihm zufolge sollen vergleichbare Werte zuletzt 1979 auf der Pazifik-Insel gemessen worden sein. …

Artikel lesen
Link zum Artikel