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FILE - This Tuesday Sept. 8, 2020 file photo, President Donald Trump speaks at the Jupiter Inlet Lighthouse and Museum in Jupiter, Fla. Justice Department lawyers asked a federal appeals court Friday, Jan. 15, 2021 to replace President Trump with the United States as the defendant in a defamation lawsuit brought by E. Jean Carroll, who says he raped her in the 1990s. (AP Photo/Evan Vucci, File)

Ex-Präsident Donald Trump muss sich für den Impeachment-Prozess neue Anwälte suchen. Bild: ap / Evan Vucci

Mehrere Anwälte verlassen vor Impeachment-Prozess Trumps Team

Der frühere US-Präsident Donald Trump muss sich gut eine Woche vor dem Beginn des Impeachment-Prozesses im Senat neue Anwälte suchen. Fünf Verteidiger beendeten die Zusammenarbeit mit Trump, wie der Sender CNN und andere US-Medien am Samstag berichteten. Unter ihnen seien auch die beiden Anwälte Butch Bowers und Deborah Barbier, die eigentlich Trumps Verteidigung im Senat hätten anführen sollen.

Nach Informationen von CNN hatte Trump darauf bestanden, dass seine Anwälte sich in dem Amtsenthebungsverfahren auf die unbegründeten Wahlbetrugsvorwürfe konzentrieren, die er seit Monaten erhebt. Dem Rat der Juristen, die Frage in dem Mittelpunkt zu rücken, ob es rechtmäßig ist, einen Präsidenten nach dem Ende seiner Amtszeit zu belangen, habe Trump sich widersetzt.

FILE - In this Sept. 10, 2009, file photo, attorney Butch Bowers speaks during a news conference at the Statehouse in Columbia, S.C. Bowers is used to defending public officials in ethics cases. But he's never faced anything quite like this. It's up to Bowers, a South Carolina elections and ethics lawyer, to rise and defend Donald Trump as the Senate plunges into an impeachment trial unlike any other, centered on accusations that the former president incited the mob that rampaged through the U.S. Capitol on Jan. 6. (AP Photo/Mary Ann Chastain, File)

Trumps Impeachment-Verteidiger Butch Bowers verlässt das Team. Bild: ap / Mary Ann Chastain

Die endgültige Entscheidung über die Zusammensetzung von Trumps Anwalts-Team werde in Kürze fallen, schrieb sein Berater Jason Miller nach der Veröffentlichung der Berichte im Kurzbotschaftendienst Twitter

Trump könnte im Fall einer Verurteilung nicht nochmal kandidieren

Vertreter des Repräsentantenhauses hatten am vergangenen Montag formell im Senat die Anklageschrift gegen Trump wegen "Anstiftung zum Aufruhr" eingereicht. Der Prozess soll am 9. Februar beginnen. Bei einem Schuldspruch könnte die Kammer Trump verbieten, erneut für das Präsidentenamt zu kandidieren.

Dem Republikaner wird vorgeworfen, seine Anhänger zur Erstürmung des Kapitols in Washington am 6. Januar angestachelt zu haben. Für einen Schuldspruch gegen Trump wäre eine Zweidrittelmehrheit nötig. Neben den 50 demokratischen Senatoren müssten mindestens 17 Republikaner für eine Verurteilung stimmen. Derzeit gilt es als wenig wahrscheinlich, dass eine Zweidrittelmehrheit zustande kommt.

Trump ist der erste Präsident der US-Geschichte, der sich zum zweiten Mal einem Impeachment stellen muss. Das erste Amtsenthebungsverfahren gegen Trump wegen seiner Bemühungen um Wahlkampfhilfe aus der Ukraine war im Februar 2020 gescheitert.

(lau/afp)

Ex-QAnon-Anhänger macht CNN-Moderator sprachlos: "Ich dachte, Sie äßen Babys"

Die Verschwörungsbewegung QAnon ist für ihre kruden Thesen bekannt. Anhänger glauben nicht nur, dass Donald Trump eine Weltverschwörung bekämpft, sondern auch, dass viele Prominente und Politiker heimlich Kinder foltern und essen. Auch der CNN-Moderator Anderson Cooper hatte immer wieder mit solchen Anschuldigungen zu kämpfen. Ein ehemaliger QAnon-Anhänger hat sich nun bei Cooper dafür entschuldigt.

In einem CNN-Beitrag interviewte der Journalist Jitarth Jadeja, der selbst über sich sagt, dass …

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