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Jeffrey Epstein looks on during a a bail hearing in U.S. financier Jeffrey Epstein's sex trafficking case, in this court sketch in New York, U.S., July 15, 2019.  REUTERS/Jane Rosenberg

Bild: reuters

US-Justizminister: Tod von US-Millionär Epstein im Gefängnis "wirft ernste Fragen auf"

Der überraschende Tod Jeffrey Epsteins in seiner Gefängniszelle wirft viele Fragen auf. Ermittler sollen nun herausfinden, wie es zu dem "offenkundigen Suizid" des schillernden Geschäftsmanns kommen konnte. Epstein war am Samstag tot in seiner Zelle aufgefunden worden.

Darum geht es im Fall Epstein:

Die Staatsanwaltschaft in New York warf dem 66-Jährigen vor, Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben. Der Geschäftsmann habe zwischen 2002 und 2005 in New York und Florida einen illegalen Sexhandelsring aufgebaut, hieß es in der Anklageschrift. Einige Mädchen seien erst 14 Jahre alt gewesen und mit großen Summen Bargeld angelockt und dazu verleitet worden, weitere Mädchen heranzuschaffen. Die Ermittler berichteten, sie hätten bei Durchsuchungen in Epsteins Anwesen in Manhattan Hunderte Nacktbilder gefunden.

Epstein wies die Vorwürfe zurück und plädierte auf nicht schuldig. Der Termin für den Prozessbeginn wurde vorläufig auf den 8. Juni 2020 festgelegt. US-Medien spekulieren, dass ein Prozess weitere Prominente schwer belastet hätte. Epstein zeigte sich gerne öffentlich mit Stars und hatte unter anderem – zumindest zeitweise – Kontakte zum heutigen Präsidenten Donald Trump, Ex-Präsident Bill Clinton und Prinz Andrew aus Großbritannien.

(ll/dpa)

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