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screenshot cnn

Dieser TV-Moderator wehrt sich mit bewegender Rede gegen Trumps Hass

Donald Trump spricht in seinen hasserfüllten Tweets vor allem dann von "Verseuchung", wenn es um die schwarze Bevölkerung der USA geht. Das hat CNN-Nachrichtenmoderator Victor Blackwell gerade beeindruckend in einem Beitrag für seinen Sender aufgezeigt.

Was dann aber folgt, ist wohl einer der ehrlichsten und traurigsten TV-Momente, die das amerikanische Fernsehen seit Langem erlebt hat.

Schaut ihn euch hier an:

Kurz vor Schluss seiner Ausführungen über den andauernden Rassismus des US-Präsidenten verschlägt es Blackwell die Sprache. Der Grund sind Trumps Kommentare über seine angeblich "mit Verbrechen verseuchte" Heimatstadt Baltimore, in der kein Mensch leben wolle.

"Wissen Sie, welcher Mensch in dieser Stadt geboren wurde?", fragt Blackwell dann mit brüchiger und überschlagender Stimme. "Ich bin dort geboren und viele andere liebende Familien auch". Dann gibt der Nachrichtenmoderator eine ganz andere Definition von Amerika. Die sollte sich der US-Präsident einmal sehr genau anhören.

(mbi)

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  • Dorian 28.07.2019 19:11
    Highlight Highlight Herr Trump meint, er ist der König der Welt und die Welt besteht nur aus Amerika, der Rest sind Leibeigenerstaaten und haben ohne Wenn und Aber zu gehorchen. Ich möchte gerne wissen, was Herr Trump machen würde, wenn sich die "Leibeigenerstaaten" ( EU ) zusammenrotten würden und das große Trumpmerika boykottieren würden, kein Handel mehr, weder von oder nach Amerika? Er säße ganz schön in der Bredoullie, seine Anhänger würden sich von ihm abwenden und die Tage seiner Präsidentschaft wären gezählt. Dies wäre der richtige Weg um ihn und seine hirnrissigen Ideen zu bremsen !!
  • Michael Beisegel 28.07.2019 17:54
    Highlight Highlight Wenn ich Herrn TRump sehe fällt mir jedesmal die denkwürdige Rede von Joschka Fischer im Landtag von Wiesbaden ein...."....und mit Verlaub Herr Präsident Sie sind ein Arschloch", als ob er es geahnt hätte.

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