A police car is parked in front of the U.S. Embassy in Ankara, Turkey August 20, 2018. REUTERS/Tumay Berkin

Bild: Tumay Berkin/ankara

Keine Verletzten nach Schüssen auf US-Botschaft in Ankara

Die US-Botschaft in der türkischen Hauptstadt Ankara ist am Montag einem Medienbericht zufolge beschossen worden.

Eine weitere Meldung aus der Türkei, die uns an diesem Montag beschäftigt:

Das Verhältnis zwischen der Türkei und den USA

Die Beziehungen zwischen den Nato-Partnern Türkei und USA haben sich in jüngster Zeit weiter verschlechtert. Wegen des Vorgehens gegen den amerikanischen Pastor Andrew Brunson, den die Türkei wegen Terrorvorwürfen festhält, haben die USA Sanktionen verhängt. Der Konflikt hat den Kursverfall der türkischen Lira beschleunigt.

Der Vorfall vom Montag ist nicht die erste Attacke: Die Botschaft in Ankara und das US-Konsulat in Istanbul wurden schon mehrmals von Militanten angegriffen. Zudem gingen zahlreiche Drohungen gegen die beiden diplomatischen Vertretungen ein. 

(pb/rtr)

Türkei tritt aus internationalem Schutzabkommen für Frauen aus – tausende Menschen protestieren

Die Türkei ist aus einem internationalen Abkommen gegen Gewalt an Frauen ausgetreten. Der Rückzug aus der sogenannten Istanbul-Konvention wurde in einem am Freitag veröffentlichten Präsidialdekret bekannt gegeben. Die Konvention des Europarats aus dem Jahr 2011 ist das weltweit erste verbindliche Abkommen gegen Gewalt an Frauen, von Vergewaltigung in der Ehe bis zur weiblichen Genitalverstümmelung.

Konservative Politiker in der Türkei hatten einen Austritt mit der Begründung gefordert, die …

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