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A supporter of  U.S. President Donald Trump holds a sign referencing the QAnon conspiracy theory outside the Trump National Golf Club in Sterling, Virginia, U.S. November 22, 2020. REUTERS/Erin Scott

Eine Trump-Supporterin trägt ein Schild mit dem Buchstaben Q, der sich auf QAnon bezieht. Bild: reuters / ERIN SCOTT

Nach Sturm auf Kapitol: Twitter löscht 70.000 Konten von "QAnon"-Anhängern

Nach dem Sturm auf das US-Kapitol hat der Kurznachrichtendienst Twitter mehr als 70.000 Konten von Anhängern der Verschwörungsideologie "QAnon" gelöscht. Nach den "gewalttätigen Ereignissen in Washington", habe man Konten gesperrt, die "QAnon"-nahe Inhalte im großen Umfang geteilt hätten, und in erster Linie zur Verbreitung von Verschwörungstheorie dienten, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung des Kurznachrichtendienstes. In vielen Fälle habe eine Person mehrere Konten verwaltet.

Bei der Erstürmung des Kapitols durch Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump, waren nach ersten Erkenntnissen auch "QAnon"-Anhänger beteiligt. "QAnon" ist eine Verschwörungstheorie, die ihren Ursprung in Internetforen hat und auf kryptischen Botschaften eines angeblichen Politik-Insiders beruht. Anhänger glauben etwa, dass der noch amtierende US-Präsident Trump einen geheimen Kampf gegen einen "Staat im Staate" ("deep state") führt und angeblichen systematischen Kindesmissbrauch unter anderem durch Politiker der Demokraten aufzudecken versucht. Mit "Deep State" ist eine geheime Zusammenarbeit von Bürokraten, Geheimdienstmitarbeitern und Militär gemeint.

Auch Trumps Falschbehauptungen über angeblichen Wahlbetrug wurden in der Szene aufgegriffen und weitergesponnen. Das "Q" findet sich bei vielen Kundgebungen des Präsidenten auf Fahnen und Bannern. Trump verzichtete bislang auf eine Distanzierung von der Bewegung. Im August 2020 sagte er: "Wie ich verstehe, mögen sie mich sehr, was ich zu schätzen weiß."

(lau/dpa)

Nach Sturm aufs Kapitol: US-Polizei sucht nach "Schamanen" – dabei ist der längst bekannt

Beim Sturm auf das Kapitol in Washington D.C. am Mittwoch hatte sich vor allem ein Mann ins Gedächtnis vieler Zuschauer gebrannt, der sich mit nacktem Oberkörper, bemaltem Gesicht, Fellmütze und Büffelhörnern stolz den Kameras präsentierte. Einige User in sozialen Netzwerken fragten spöttisch, ob es sich um den Jamiroquai-Sänger Jay Kay handele. Der Brite hatte vor allem Ende der 90er Jahre mit einem ähnlichen Look Erfolg mit seiner Jazz-Funk-Band.

Es war aber natürlich nicht Jay Kay. Der …

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