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Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und US-Präsident Donald Trump. Bild: picture alliance / empics

Trump kommt auf dem Nato-Gipfel an – und teilt gegen Macron und Deutschland aus

Kaum ist er da, wird's wild: US-Präsident Donald Trump ist am Dienstag beim Nato-Gipfel in London angekommen. Und kritisierte dabei erst einmal die Verbündeten.

Wie steht es um die deutschen Verteidigungsausgaben?

Deutschland gab nach der offiziellen Nato-Statistik in diesem Jahr 1,38 Prozent des BIP für Verteidigung aus und die USA 3,42 Prozent. Die Nato hat sich mindestens zwei Prozent jedes einzelnen Mitgliedstaats zum Ziel gesetzt.

Die Bundesregierung will bis 2024 1,5 Prozent erreichen, 2014 waren es noch 1,2 Prozent. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (beide CDU) haben sich zwar für zwei Prozent bis 2031 ausgesprochen, das ist aber noch keine Regierungsposition.

Trump betonte, dass selbst die zwei Prozent aus seiner Sicht zu wenig seien. "Die Zwei ist eine sehr niedrige Zahl, es sollten eigentlich vier (Prozent) sein", sagte er. Der US-Präsident fordert seit langem höhere Verteidigungsausgaben der europäischen Nato-Partner.

(ll/mit afp/dpa)

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