July 8, 2019 - USA - Jeffrey Epstein (center) is shown in a Palm Beach County courtroom on July 30, 2008, where he pleaded guilty to two prostitution charges. USA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAm67_ 20190708_zaf_m67_007 Copyright: xUmaxSanghvix

Bild: imago images / ZUMA Press

Angeklagter US-Milliardär Epstein tot in Gefängniszelle gefunden

Der US-Unternehmer Jeffrey Epstein ist am Samstagmorgen tot in seiner Gefängniszelle in New York gefunden worden. Das US-Justizministerium bestätigte am Samstag Medienberichte dazu.

Der Fall Epstein

Epstein wurden von der Staatsanwaltschaft Sexhandel und Verschwörung zum Sexhandel vorgeworfen. Zwischen 2002 und 2005 soll er Dutzende teils minderjähriger Mädchen in seinen Häusern in New York und Florida sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. Im Falle einer Verurteilung drohten ihm bis zu 45 Jahre Haft. Der Prozess gegen ihn wäre frühestens im Juni 2020 losgegangen.

Der Milliardär galt als unter Politikern und Prominenten als extrem gut vernetzt. Er zählte früher unter anderem Ex-Präsident Bill Clinton, Prinz Andrew und den heutigen US-Präsidenten Donald Trump zu seinen Freunden. Trump hatte Epstein 2002 im "New York Magazine" als "großartigen Typen" bezeichnet.

In den Missbrauchsfall sind auch weitere Personen verwickelt. Laut Berichten britische Medien vom Samstag finden sich in den Gerichtsakten nicht nur Anschuldigungen gegen Epstein und dessen damalige Partnerin Ghislaine Maxwell, sondern auch gegen Prinz Andrew. Der 59-jährige Herzog von York soll im Jahr 2015 die damals minderjährigen Virginia Giuffre unsittlich berührt haben.

(ll/mit afp)

Nach George Floyd: US-Repräsentantenhaus stimmt Polizeireformen zu

Mehr als neun Monate nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in den USA hat das US-Repräsentantenhaus umfassenden Polizeireformen zugestimmt. Eine Mehrheit in der von den Demokraten dominierten Parlamentskammer billigte den nach George Floyd benannten Gesetzesentwurf am Mittwochabend (Ortszeit). 220 Kongressabgeordnete stimmten dafür, 212 dagegen.

Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass die Bundesregierung Anreize für das Verbot von …

Artikel lesen
Link zum Artikel