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In this Sept. 6, 2018 photo, Supreme Court nominee, Brett Kavanaugh waits to testify before the Senate Judiciary Committee for the third day of his confirmation hearing, on Capitol Hill in Washington.  Official Washington is scrambling Monday to assess and manage Kavanaugh’s prospects after his accuser, Christine Blasey Ford, revealed her identity to The Washington Post and described an encounter she believes was attempted rape. Kavanaugh reported to the White House amid the upheaval, but there was no immediate word on why or whether he had been summoned.  (AP Photo/J. Scott Applewhite)

Bild: AP

Sexuelle Belästigung: Zweite Frau erhebt Vorwürfe gegen Trumps Richterkandidaten

Eine weitere Frau beschuldigt den Supreme-Court-Kandidaten Brett Kavanaugh, dass er sie vor vielen Jahren sexuell belästigt haben soll. Eine frühere Kommilitonin Kavanaughs an der Universität Yale sagte dem Magazin "The New Yorker", Kavanaugh habe sie Anfang der 80er Jahre bei einer kleinen Party mit anderen Studenten belästigt. Er soll sich in der Runde plötzlich vor ihr ausgezogen und ihr seinen Penis entgegengestreckt haben.

Der Vorfall habe sie lange verstört, sagte die heute 53-Jährige Deborah Ramirez dem Magazin. Damit an die Öffentlichkeit zu gehen, falle ihr schwer. Sie hoffe aber, dass ihre Geschichte auch jene von Christine Blasey Ford stütze.

Kavanaugh wehrte sich umgehend gegen die Anschuldigungen von Ramirez. In einer schriftlichen Stellungnahme bezeichnete er diese am Sonntagabend (Ortszeit) als Verleumdung und erklärte: "Dieser angebliche Vorfall vor 35 Jahren hat nicht stattgefunden." Er freue sich darauf, am Donnerstag vor dem US-Senat zu den Anschuldigungen auszusagen und seinen "guten Namen" zu verteidigen.

Auch das Weiße Haus sah sich zu einer Stellungnahme bemüßigt und bezeichnete die Anschuldigungen als Verleumdungskampagne. Man stehe voll und ganz hinter Kavanaugh.

(aj/dpa/afp)

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