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 United States President Donald J. Trump answers a reporter s question as he participates in a briefing with senior military leaders in the Cabinet Room of the White House in Washington, DC on Monday, October 7, 2019. At left is United States Secretary of Defense Dr. Mark T. Esper, left, and at right is United States Army General Mark A. Milley, Chairman of the Joint Chiefs of Staff. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY WAX20191007210 RONxSACHS

Mark Esper neben Donald Trump. Bild: imago images/UPI Photo

Soleimani-Tötung: Jetzt widerspricht der US-Verteidigungsminister Trump

Nach der gezielten Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani wachsen die Zweifel an der Begründung von US-Präsident Donald Trump für die umstrittene Operation.

Wie hatte Trump sich geäußert?

Trump hatte dem Sender Fox News am Freitagabend gesagt, dass "wahrscheinlich" die Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad angegriffen werden sollte. Dann ergänzte der Republikaner: "Ich kann verraten, dass ich glaube, dass es wahrscheinlich vier Botschaften gewesen wären."

Trump hatte die gezielte Tötung Soleimanis am 3. Januar in Bagdad mit einer unmittelbar bevorstehenden Bedrohung für Amerikaner gerechtfertigt, womit die Operation aus US-Sicht ein legitimer Anti-Terror-Einsatz gewesen wäre. Die US-Demokraten meldeten Zweifel an der Begründung an und kritisierten, dass der Kongress vorab nicht konsultiert worden war. Eine Unterrichtung im Kongress durch die Regierung am vergangenen Mittwoch sorgte auch bei einigen Republikanern für Kritik.

Selbst Trumps Nationaler Sicherheitsberater Robert O'Brien antwortete bei dem Thema am Sonntag ausweichend. O'Brien wurde bei ABC gefragt, warum die betroffenen Botschaften nicht alarmiert und evakuiert worden seien, wenn es eine Bedrohung gegeben habe. Er antwortete: "Wir werden nicht jedes Mal abhauen, wenn uns jemand bedroht."

(ll/dpa)

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