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Clarke Gayford, partner to New Zealand Prime Minister Jacinda Ardern holds their baby Neve as Ardern speaks at the Nelson Mandela Peace Summit during the 73rd United Nations General Assembly in New York, U.S., September 24, 2018. REUTERS/Carlo Allegri

"Neeein, vor dem Trump musst du keine Angst haben." Baby Neve mit Papa Clarke Gayford, Partner der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern, bei der UN-Vollversammlung am Montag in New York. Bild: CARLO ALLEGRI/reuters

Trump? Macron? Nein, dieses Baby ist der Star des UN-Treffens in New York

25.09.18, 06:25 25.09.18, 07:19

Diplomatie-Premiere für Neuseelands "First Baby": Premierministerin Jacinda Ardern hat ihre drei Monate alte Tochter Neve in die UN-Vollversammlung mitgebracht. 

"Weil alle hier auf Twitter gefragt haben, wo Neves UN-Ausweis ist, haben die Mitarbeiter einen hervorgezaubert", schrieb Gayford.

Und weiter schrieb er: "Ich wünschte, ich hätte den verwirrten Ausdruck einiger japanischer Vertreter festhalten können, als sie gestern in einen UN-Konferenzraum kamen, in dem gerade die Windel gewechselt wurde."

Nichts für kleine Kinder ist hingegen der Streit zwischen der EU und den USA über den Umgang mit dem Iran

Bei dem UN-Treffen in New York bahnt sich eine Konfrontation zwischen Europäern und den USA über die Iranpolitik an. US-Präsident Donald Trump will in seiner Rede an diesem Dienstag vor der Vollversammlung unter anderem die Rolle des Irans als destabilisierender Faktor im Nahen Osten darstellen.

Die nach dem US-Rückzug verbliebenen Länder im Atomabkommen mit dem Iran wollen nun unter Führung der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini ein Instrument schaffen, um den Deal aufrecht zu erhalten und den Handel mit dem Iran trotz der US-Sanktionen weiter zu ermöglichen.

Wirtschaftsbeziehungen mit dem Westen sind für den ölreichen Iran eines der wesentlichen Motive, in dem Abkommen zu bleiben.

Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung

Am Dienstag beginnt die alljährliche Generaldebatte der UN-Vollversammlung, zu der bis zum Montag darauf mehr als 140 Staats- und Regierungschefs in New York erwartet werden. Bei seiner Premiere im vergangenen Jahr hatte der US-Präsident unter anderem Nordkorea mit Vernichtung gedroht und damit weltweit Kriegsängste geschürt.
Dieses Mal will Trump nach Angaben seiner UN-Botschafterin Nikki Haley vor allem über "Souveränität, Großzügigkeit und Beziehungen zu Ländern mit gemeinsamen Interessen" sprechen. Weitere Redner werden unter anderem der französische Präsident Emmanuel Macron und der iranische Präsiden Hassan Ruhani sein.

(pb/dpa)

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