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#Metoo-Generalstaatsanwalt tritt nach Misshandlungs-Vorwürfen zurück

Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneidermann ist nach Misshandlungsvorwürfen zurückgetreten. Die Anschuldigungen verhinderten seine weitere Arbeit für die New Yorker Behörden, erklärte er am Montagabend.

Vier frühere Partnerinnen warfen ihm in einem Medienbericht vor, ihnen gegenüber körperlich gewalttätig geworden zu sein. Im Magazin "New Yorker" sagten zwei Frauen öffentlich, Schneiderman habe sie während ihrer jeweiligen Beziehungen wiederholt und oftmals nach dem Konsum von Alkohol geschlagen – und zwar ohne ihr Einverständnis. Auch zwei andere Frauen äußerten mutmaßliche Misshandlungen, wollten aber anonym bleiben.

Wer ist Eric Schneiderman – und warum ist sein Rücktritt so brisant?

Der 63-jährige Anwalt ist Mitglied der Demokratischen Partei und hatte sich für Ziele im Zusammenhang mit der #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Übergriffe eingesetzt. Erst im Februar hatte er eine Klage gegen den gestürzten Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein und dessen früheres Unternehmen angekündigt. Diesen Herbst hätte er zur Wiederwahl für das Amt des Staatsanwalts im Bundesstaat New York gestanden.

(pb/dpa)

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