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Elf Menschen ertrinken in den USA während einer Bootsfahrt

Eltern und Kinder freuen sich auf eine schöne Bootsfahrt. Doch ein Unwetter zieht auf und ihr Amphibienfahrzeug sinkt mitten auf einem See in den USA.

Mindestens elf Menschen kamen dabei am Donnerstag ums Leben, wie der Sheriff Doug Radar örtlichen Medien sagte. Darüber hinaus wurden sieben Menschen verletzt und weitere vermisst. Auch Kinder seien unter den 31 Passagieren gewesen.

Ein Boot sinkt in Missouri – Bilder von vor Ort

Er gehe davon aus, dass ein Unwetter Ursache für das Unglück auf dem Table Rock Lake im US-Bundesstaat Missouri gewesen sei, sagte der Sheriff am Abend (Ortszeit). Die Rettungskräfte würden in der Nacht weiterarbeiten, die Lage sei schwierig.

Ob Kinder unter den Opfern sind, war zunächst unklar. "Das werde ich zu diesem Zeitpunkt nicht sagen", sagte Radar. Drei Kinder würden wegen leichter Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Die genaue Zahl der Vermissten war zunächst ebenfalls unbekannt. Behörden riefen Angehörige auf, Vermisste zu melden.

Die örtliche Feuerwehr hatte zuvor berichtet, es handele sich um einen Vorfall mit vielen Opfern. Die Zahl der Verletzten und Toten sei zweistellig.

Laut Wetterbericht gab es im Bereich des Unglücks am späten Abend Gewitter und starken Wind. Bäume seien entwurzelt und Stromleitungen beschädigt worden.

Das Ausflugsboot sank. Es handelte sich um ein Amphibienfahrzeug, das sowohl zu Lande als auch auf Wasser fahren kann. Retter, darunter Taucher, waren an der Unglücksstelle. Der Table Rock Lake ist ein künstlicher See, südlich der Stadt Springfield, nahe an der Grenze zu Arkansas.

(sg/dpa)

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