Democratic presidential candidate Sen. Cory Booker, D-N.J., speaks during a Democratic primary debate hosted by NBC News at the Adrienne Arsht Center for the Performing Art, Wednesday, June 26, 2019, in Miami, as Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., listens. (AP Photo/Wilfredo Lee) |

Bild: AP / Wilfredo Lee

4 Highlights aus der ersten TV-Debatte der US-Demokraten

Der US-Wahlkampf nimmt Fahrt auf: Zehn demokratische Anwärter auf den Präsidentschaftsposten lieferten sich am Mittwochabend in Miami im US-Bundesstaat Florida das erste Fernsehduell.

helene obrist / watson.ch

In den USA hat sich ein Teil der demokratischen Präsidentschaftsbewerber am Mittwochabend zu einer ersten TV-Debatte getroffen. Die Kandidaten, unter ihnen Senatorin Elizabeth Warren und der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio, stritten unter anderem über die richtige Gesundheitsversorgung.

Qué???

Weniger als vier Minuten nach Beginn der TV-Debatte überraschte der Kandidat Beto O'Rourke mit seinem Auftritt: Während der Antwort auf seine erste Frage, wechselte O'Rourke von Englisch plötzlich ins Spanische. Das sorgte bei seinen Konkurrenten für überraschte Blicke. Und weil das Netz natürlich jede einzelne Gesichtsregung der Debattierenden festhielt, geistern die Gesichter von Elizabeth Warren und Cory Booker bereits als Memes herum.

Die Demokraten setzen viel daran, die Latino-Wähler für sich zu gewinnen. O'Rourke hat bereits in Vergangenheit wiederholt Interviews in Spanisch gegeben. Dennoch wirkte sein Spanisch-Versuch etwas holprig und unbeholfen. Und nach ein paar Sätzen wechselte er bereits wieder in die Englische Sprache zurück.

Warren ganz vorne

Als Erste kam Senatorin Elizabeth Warren zu Wort. Sie gilt als eine der Favoriten – und überzeugte auch im TV-Duell. Die Twitter-Gemeinschaft war ob Warrens Auftritt voll des Lobes.

Warren sprach sich für eine sozial gerechtere Wirtschaftspolitik aus. Die US-Wirtschaft diene derzeit den Interessen der Reichen. Notwendig seien deswegen "strukturelle Veränderungen", sagte die 70-Jährige.

"Herzzerreissend"

Der ehemalige US-Wohnungsminister Julián Castro äußerte sich sehr emotional zur aktuellen Situation an den US-Grenzen zu Mexiko. Er erwähnte das Bild des ertrunkenen Vaters und seiner Tochter und sagte, solche Bilder seien "herzzerreissend" und "sollte uns alle verärgern".

Laaaangweilig!

Präsident Donald Trump, der gerade auf dem Weg zum G-20-Treffen in Japan ist, verfolgte die TV-Debatte offensichtlich auch. Doch wirklich davon begeistert war Trump nicht.

Bei einem Zwischenstopp in Anchorage im Bundesstaat Alasaka twitterte er nur: "Langweilig!"

Mit Material von dpa.

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