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FILE - In this Thursday, June 18, 2020 file photo, President Donald Trump looks at his phone during a roundtable with governors on the reopening of America's small businesses, in the State Dining Room of the White House  in Washington. Though stripped of his Twitter account for inciting rebellion, President Donald Trump does have alternative options of much smaller reach. (AP Photo/Alex Brandon, File)

Donald Trump will das Wahlergebnis bis heute nicht akzeptieren. Bild: ap / Alex Brandon

Trump soll nach Wahl in weiterem Fall in Georgia Druck ausgeübt haben

US-Präsident Donald Trump soll einem Medienbericht zufolge in einem weiteren Fall versucht haben, Einfluss auf das Ergebnis der Präsidentenwahl im Bundesstaat Georgia zu nehmen. Die "Washington Post" berichtete am Samstag, Trump habe den Chefermittler des für die Wahlen zuständigen Staatssekretärs Brad Raffensperger am 23. Dezember in einem Telefonat aufgefordert, Wahlbetrug zu "finden". Trump habe ihm in Aussicht gestellt, ein "Nationalheld" zu werden.

Raffensperger bestätigte der Zeitung das Telefonat, sagte aber, er kenne die spezifischen Aussagen Trumps nicht. Er halte es aber für problematisch, dass ein gewählter Politiker sich in eine Untersuchung über Wahlbetrug einschalte. Der Republikaner Trump hatte die Wahl am 3. November gegen den Demokraten Joe Biden verloren. Trump behauptete danach ohne Belege, er sei durch massiven Wahlbetrug in Georgia und anderen Bundesstaaten um den Sieg gebracht worden.

 December 2, 2020, Atlanta, USA: Georgia Secretary of State Brad Raffensperger shows off voter registration postcards that were sent to his deceased son as he makes remarks during a press conference at the Georgia State Capitol building in Atlanta, Wednesday, Dec. 2, 2020. Atlanta USA - ZUMAm67_ 20201202_zaf_m67_018 Copyright: xAlyssaxPointerx

Staatssekretär Brad Raffensperger will sich nicht beeinflussen lassen. Bild: imago images / Alyssa Pointer

"Ich will nur 11.780 Stimmen finden"

Trump hatte auch Druck auf Raffensperger ausgeübt, um Bidens knappen Sieg in Georgia bei der Präsidentenwahl nachträglich zu kippen. In einem Telefonat am 2. Januar forderte Trump den Staatssekretär - der ebenfalls ein Republikaner ist - unverblümt auf, das Ergebnis "nachzuberechnen". Trump sagte laut dem von zahlreichen US-Medien veröffentlichten Mitschnitt des Gesprächs: "Ich will nur 11.780 Stimmen finden (...), weil wir den Bundesstaat gewonnen haben." Biden lag nach zwei Neuauszählungen 11 779 Stimmen vor Trump.

Der Kongress hatte das Wahlergebnis in der Nacht zu Donnerstag zertifiziert und Bidens Sieg offiziell gemacht. Davor hatten am Mittwoch wütende Anhänger Trumps das Kapitol erstürmt, in dem die Abgeordneten und Senatoren tagten. Kritiker werfen Trump vor, den Mob bei einer vorhergehenden Kundgebung angestachelt zu haben.

(hau/dpa)

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