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Warum es nach dem Tod von John McCain einen Shitstorm gegen Trump gibt

US-Präsident Donald Trump hat es einem Bericht zufolge abgelehnt, das Leben und Wirken des verstorbenen US-Republikaners John McCain in einer offiziellen Mitteilung zu würdigen. Der Präsident habe hochrangigen Beratern gesagt, er ziehe es stattdessen vor, einen kurzen Tweet zum Tod seines scharfen Kritikers zu veröffentlichen.

Feb. 19, 2013 - Green Valley, Arizona, U.S - Sen. JOHN McCAIN (R-Ariz.) held a townhall in Green Valley, Ariz.; a retirement community approximately 40 miles south of Tucson. McCain discussed primarily the looming threat of sequester, and blamed the President for any resulting damage to national security as a result of pending sequestration. McCain also said that more needs to be done to secure the border with Mexico, and suggested that D. Petraeus be consulted in how to secure the border. Green Valley U.S. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs117 20130219_zaf_s117_016 Copyright: xWillxSebergerx

John McCain Bild: Will Seberger/imago

Der US-Republikaner McCain starb im Alter von 81 Jahren auf seiner Ranch in Arizona. Er litt an einem Gehirntumor. Der republikanische Senator aus Arizona zählte später als Fachmann in der Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu den prominentesten Mitgliedern des US-Kongresses. Er erwarb sich über die Parteigrenzen hinweg große Achtung – nur nicht bei Trump.

In seinem Tweet sprach Trump McCains Familie sein Mitgefühl aus. Würdigende Worte fand Trump nicht, auch das Weiße Haus schickte keine längere Erklärung heraus.

Auf Twitter löste Trumps Nachricht einen Sturm der Kritik aus. Andere Politiker in den USA und im Ausland reagierten dagegen mit Bestürzung und Trauer auf den Tod.  

Mark Corallo, ehemaliger Sprecher von Trumps Anwaltsteam, sagte laut Zeitung über Trumps Reaktion: "Es ist grässlich." Zu einem solchen Zeitpunkt würde man von einem US-Präsidenten mehr erwarten, wenn er über den Tod eines wahren amerikanischen Helden spreche.

(pb/dpa)

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