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Police is seen after a mass shooting at a Walmart in El Paso, Texas, U.S. August 3, 2019. REUTERS/Jose Luis Gonzalez

Bild: reuters

Fünf Tote und 21 Verletzte durch Amokschützen in Texas

Wieder erschießt ein Mann in den USA mehrere Menschen – wieder macht sich Empörung über das laxe Waffenrecht breit. Präsident Donald Trump lässt sich über den Fall informieren – und sieht sich aufs Neue mit der politischen Forderung nach Reformen konfrontiert.

Der Angriff begann mit einer Polizeikontrolle: Täter eröffnet Feuer

Der Vorfall habe damit begonnen, dass der Mann in einem Fahrzeug von der Polizei zwischen den beiden Orten Midland und Odessa kontrolliert werden sollte, sagte Gerke.

Der Verdächtige habe dabei auf den kontrollierenden Beamten geschossen und sei dann zu einem nahe gelegenen Baumarkt gefahren. Dort habe er auf Passanten geschossen.

Dann habe er ein Zustellfahrzeug der Post gestohlen und sein eigenes Fahrzeug stehen gelassen. Die Polizei habe ihn verfolgt. In der Nähe eines Kino-Komplexes sei der Mann auf ein stehendes Fahrzeug aufgefahren.

Bei einem anschließenden Schusswechsel mit der Polizei sei der Mann getötet worden. Zunächst sei die Polizei von zwei Tätern ausgegangen, sagte Gerke. Dies habe sich aber nicht bestätigt.

Reaktionen aus der Politik – Präsident Trump äußerte sich zunächst nicht

Der Republikaner Trump, dessen Partei enge Beziehungen zur mächtigen US-Waffenlobby pflegt, äußerte sich zunächst nicht zu der Tat in Texas. Er schrieb nur auf Twitter, Justizminister William Barr habe ihn über den Vorfall informiert.

"Genug. Wir müssen dieser Epidemie ein Ende setzen", forderte hingegen der wohl aussichtsreichste Präsidentschaftsbewerber der Demokraten, Joe Biden. Ähnliche Worte wählte seine parteiinterne Konkurrentin Kamala Harris: "Ich habe es satt. Amerika hat es satt. Wir müssen handeln."

Die politischen Reaktionen verliefen dabei ziemlich exakt entlang der Parteilinien: Während viele Demokraten ihre Mitleidsbekundungen mit der Forderung nach einer Reform des Waffenrechts verknüpften, beschränkten sich republikanische Politiker zumeist aufs Kondolieren.

Im republikanisch regierten Texas sind die Waffenregeln noch lockerer als in den meisten anderen Bundesstaaten. Auf Twitter wurde Gouverneur Abbott prompt mit einem Tweet vom Oktober 2015 konfrontiert. Damals hatte er auf seinem persönlichen Account geschrieben, er sei "beschämt" darüber, dass Texas bei der Statistik zu neuen Waffenkäufen USA-weit Platz zwei hinter Kalifornien belege. Seine Schlussfolgerung damals: "Lasst uns einen Zahn zulegen, Texaner."

(as/reuters/dpa)

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