International
FILE - In this Wednesday, April 17, 2019 file photo reviewed by U.S. military officials, the control tower is seen through the razor wire inside the Camp VI detention facility in Guantanamo Bay Naval Base, Cuba.  The U.S. is backing off for now on a plan to offer COVID-19 vaccinations to the 40 prisoners held at the detention center at Guantanamo Bay, Cuba. Pentagon chief spokesman John Kirby said in a tweet Saturday, Jan. 30, 2021 that the Defense Department would be “pausing” the plan to give the vaccination to those held at Guantanamo while it reviews measures to protect troops who work there. (AP Photo/Alex Brandon, File)

Nach aktuellem Stand hat Guantanamo Bay noch 40 Insassen. Menschenrechtler fordern eine rasche Schließung des Lagers. Bild: ap / Alex Brandon

Weißes Haus leitet Prüfung zur Schließung von Guantanamo Bay ein

Der neue US-Präsident Joe Biden strebt die Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers Guantanamo Bay bis zum Ende seiner Amtszeit an. "Das ist unser Ziel und unsere Absicht", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jennifer Psaki, am Freitag. Präsident Barack Obama, dessen Vize Biden war, hatte die Pläne zur Schließung des Gefangenenlagers für islamistische Terrorverdächtige auf Kuba in zwei Amtszeiten nicht umsetzen können.

Als ersten Schritt leitete der Nationale Sicherheitsrat des Weißen Haus eine umfassende Überprüfung von Guantanamo Bay ein, wie eine Sprecherin am Freitag bestätigte. Dabei solle die von der vorherigen Regierung übernommene aktuelle Situation untersucht werden, "im Einklang mit unserem Ziel, Guantanamo zu schließen". Der Nationale Sicherheitsrat werde dafür mit Verteidigungs-, Justiz- und Außenministerium sowie dem Kongress zusammenarbeiten.

Aktuell noch 30 Insassen

Die Regierung von US-Präsident George W. Bush hatte das Lager in einer Militärbasis auf Kuba im Januar 2002 eingerichtet, rund vier Monate nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Die USA internierten dort mutmaßliche islamistische Terroristen, die im Irak, Afghanistan und anderen arabischen Länder aufgegriffen worden waren. Sie sollten nicht vor Gerichte in den USA gestellt werden. Einige wurden nach Angaben von Anwälten unschuldig denunziert, weil Leute sich das von den Amerikanern ausgesetzte Kopfgeld auf Terroristen sichern wollten. 2003 waren dort nach Angaben der UN-Experten 700 Gefangene. Einige wurden jahrelang festgehalten.

Nach aktuellem Stand hat Guantanamo Bay noch 40 Insassen. Menschenrechtler fordern eine rasche Schließung des Lagers.

Verteidigungsminister Lloyd Austin unterstütze die Pläne zur Schließung des Lagers, sagte ein Pentagon-Sprecher am Freitag. Die US-Regierung wolle das Land schützen, aber gleichzeitig auch die Einhaltung von Gesetzen sicherstellen.

(mse/dpa)

Ex-QAnon-Anhänger macht CNN-Moderator sprachlos: "Ich dachte, Sie äßen Babys"

Die Verschwörungsbewegung QAnon ist für ihre kruden Thesen bekannt. Anhänger glauben nicht nur, dass Donald Trump eine Weltverschwörung bekämpft, sondern auch, dass viele Prominente und Politiker heimlich Kinder foltern und essen. Auch der CNN-Moderator Anderson Cooper hatte immer wieder mit solchen Anschuldigungen zu kämpfen. Ein ehemaliger QAnon-Anhänger hat sich nun bei Cooper dafür entschuldigt.

In einem CNN-Beitrag interviewte der Journalist Jitarth Jadeja, der selbst über sich sagt, dass …

Artikel lesen
Link zum Artikel