United States President Donald J. Trump speaks to the media on the South Lawn of the White House in Washington, DC before departing to attend a political event in Fayetteville, North Carolina on Saturday, September 19, 2020. PUBLICATIONxNOTxINxUSA Copyright: xChrisxKleponisx/xPoolxviaxCNPx/MediaPunchx

Hatte Glück, dass Post für das Weiße Haus außerhalb geprüft wird: Donald Trump. Bild: imago images / MediaPunch

US-Medien: Absenderin des Rizin-Briefs an Trump festgenommen

Nachdem ein Brief mit dem Gift Rizin ans Weiße Haus geschickt wurde, ist laut Medienberichten die mutmaßliche Absenderin festgenommen worden. Die Frau habe versucht, von Kanada in die USA einzureisen, berichtete der Nachrichtensender CNN am Sonntag. Sie habe eine Waffe bei sich gehabt, hieß es unter Berufung auf Sicherheitsbehörden. Auch der Sender NBC berichtete von der Festnahme.

Gift-Brief an Trump adressiert

Am Wochenende war bekanntgeworden, dass der Brief an US-Präsident Donald Trump adressiert gewesen und diese Woche abgefangen worden sei. Die "New York Times" schrieb bereits vor der Festnahme, dass der Umschlag nach Erkenntnissen von Ermittlern aus Kanada gekommen sei und nach einer Frau gefahndet werde.

Nicht der erste Anschlagsversuch mit Rizin

Mit dem hochgiftigen Rizin versehene Briefe waren bereits 2013 an Präsident Barack Obama und den damaligen New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg geschickt worden. Die gesamte Post für das Weiße Haus wird laut CNN inzwischen an einem anderen Ort sortiert und geprüft, bevor sie den Sitz des US-Präsidenten erreicht. Rizin kann schon in geringen Mengen tödlich sein.

(vdv/dpa)

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