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Mehr als 1500 verschiedene Sturmgewehr-Typen werden mit sofortiger Wirkung verboten, wie Regierungschef Justin Trudeau sagte. (Symbolbild) Bild: dpa

Waffenrecht verschärft: Kanada verbietet Sturmgewehre

Die kanadische Regierung verschärft als Reaktion auf einen Schusswaffenangriff mit 22 Toten vor knapp zwei Wochen das Waffenrecht. Mehr als 1500 verschiedene Sturmgewehr-Typen werden mit sofortiger Wirkung verboten, wie Regierungschef Justin Trudeau am Freitag sagte. "Diese Waffen wurden für einen einzigen Zweck gebaut: um eine möglichst große Zahl von Menschen in möglichst kurzer Zeit zu töten". Für solche Waffen gebe es "keinen Platz in Kanada", betonte der Premierminister.

Für Besitzer der betroffenen Gewehre gilt eine zweijährige Amnestie. Der Import und der Verkauf der Waffen ist aber mit sofortiger Wirkung untersagt.

Ein 51-jähriger Mann hatte beim blutigsten Schusswaffenangriff der jüngeren kanadischen Geschichte vor knapp zwei Wochen 22 Menschen getötet. Der Täter selbst wurde nach einer rund 13-stündigen Verfolgungsjagd in der ostkanadischen Provinz Nova Scotia von Polizisten erschossen.

Kanada folgt mit der Verschärfung des Waffenrechts dem Beispiel Neuseelands. Die dortige Regierung hatte nach dem blutigen Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch im März 2019 ein Verkaufsverbot für Sturmgewehre und halbautomatische Waffen verhängt.

(lin/afp)

Vor Ende seiner Amtszeit: Trump ließ sich heimlich gegen Corona impfen

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat sich kurz vor Ende seiner Amtszeit noch still und heimlich gegen das Coronavirus impfen lassen. Trump und seine Ehefrau Melania seien im Januar im Weißen Haus geimpft worden, verlautete am Montag aus dem Umfeld des Ex-Staatschefs.

Trump selbst hat bislang nicht öffentlich über die Impfung gesprochen. Der 74-Jährige hatte sich im vergangenen Oktober mit dem Coronavirus angesteckt und nach seiner Genesung wiederholt gesagt, er halte sich für "immun".

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