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November 5, 2019, USA: Chris Kempczinski is seen in 2017 at the McDonald s corporate restaurant at what was then the company s Oak Brook headquarters. Kempczinski has been named the company s CEO. USA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAm67 20191105zafm67002 Copyright: xNuccioxDinuzzox

Chris Kempczinski ist seit 2019 Geschäftsführer der Fast-Food-Kette. Bild: imago images / ZUMA Press

McDonald's-Chef verdient fast 2000-mal so viel wie Angestellte

Die US-amerikanische Fast-Food-Kette McDonald's steht für günstiges Essen und Berufe im Niedriglohnsektor. Ganz anders sieht es jedoch in der Führungsetage aus. Im Jahr 2019 verdiente der Geschäftsführer von McDonald's, Chris Kempczinski, 1939-mal so viel Geld wie ein durchschnittlicher Angestellter des Burger-Braters. Insgesamt soll sein Jahresgehalt bei über 18 Millionen Dollar liegen, wie der "Business Insider" berichtet.

Das Durchschnittsgehalt eines McDonald's-Mitarbeiters lag im vergangenen Jahr bei 9,291 Dollar pro Stunde. Das entspricht circa 8,50 Euro (das Einstiegsgehalt in Deutschland liegt mit neun Euro nur knapp darüber). In diesen Berechnungen wurde das Bruttogehalt aller Angestellten weltweit berücksichtigt. Der durchschnittliche McDonald's-Mitarbeiter arbeitet außerdem in Teilzeit. Der aktuelle Geschäftsführer Chris Kempczinski ist erst seit November 2019 im Amt. Sein Vorgänger, Steve Easterbrook, hatte wegen eines Verhältnisses mit einer Mitarbeiterin seinen Job verloren.

Das Gehalt des Geschäftsführers Kempczinski sei zu 91 Prozent von der Leistung des Unternehmens abhängig. Zu seinem Grundgehalt kommen Boni und Aktien hinzu, heißt es in dem Bericht des "Buisiness Insider".

Kempczinski hatte bekannt gegeben, dass er vom 15. April bis zum 30. September aufgrund der Corona-Krise auf 50 Prozent seines Grundgehalts von 1,25 Millionen Dollar (rund 1,14 Millionen Euro) verzichten wolle.

McDonald's hat Corona-Ärger

McDonald's hatte verkündet, dass ab dieser Woche in den Franchise- und firmeneigenen Geschäften Schutzmasken eingeführt werden sollen. Erst vergangene Woche hatten Mitarbeiter in Kalifornien demonstriert.

Mindestens drei Angestellte sollen in Los Angeles mit Covid-19 infiziert gewesen sein und das Unternehmen hätte es versäumt, die anderen Mitarbeiter darüber zu informieren. Das Tragen von Masken sei nach Firmenrichtlinien nicht erlaubt gewesen. Diese Regelung soll nun geändert werden.

(si)

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