Leben

Best of watson 2018

"Dat is meine Freiheit!" Die geilsten Trinkhallen im Ruhrgebiet

Bild: Reinaldo Coddou H.

Özil geht, der Hambacher Forst bleibt, Chemnitz schreckt auf – 2018 war turbulent. Auch für uns: watson.de startete im März. Einige Geschichten mochten wir seitdem besonders. Wie diese hier:

In der Steppe von Namibia treffen sich Giraffe, Elefant und Löwe abends am Wasserloch. In Duisburg? Da geht man zur Trinkhalle des Vertrauens! 

Nichts ist typischer für das NRW-Gebiet als die Traditionsläden – findet auch Reinaldo Coddou H.. Der Berliner Fotograf  hat mehrere hundert Trinkhallen im Ruhrgebiet abgelichtet und erklärt das WARUM auf der Website des LWL-Industriemuseums, das seine Bilder noch bis 9. September in Dortmund ausstellt: 

"Die Buden im Ruhrgebiet sind so vielfältig wie die Menschen im Revier. Das zeigt sich auch in ihrer Erscheinung. Ob elegant, grob gestaltet, herausgeputzt oder in die Jahre gekommen – für die Menschen im Ruhrgebiet sind Trinkhallen wichtige Treffpunkte und oft auch Orte der Leidenschaft."

Der Fotograf über das Projekt

Im Ruhrgebiet gibt es die Trinkhallen seit 100 Jahren. Früher sollten sie die Arbeiter mit Mineralwasser versorgen, heute sind sie eher Kioske mit einem großen Getränkeangebot. Aber vor allem sind sie eines: Lokal-Kult!

Für alle Exil-Potter, die gerade bei diesen Temperaturen Heimweh haben, zeigen wir hier, pünktlich zum Tag der Trinkhallen – die 6 besten Fotos aus der Ausstellung:

Die 6 besten Trinkhallen aus dem Pott

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Nordrhein-Westfalen probt den Ernstfall – um 10 Uhr gibt's Sirenenalarm

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