Leben
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Diese Momente kennen alle Dorfkinder, die in die Stadt  gezogen sind

Wenn Dorfkinder in die Stadt ziehen, dann eröffnet sich ihnen eine völlig neue Welt. Wir haben gesammelt, was früher auf dem Land komplett anders war, als heute in der Stadt. 

Und was sollen wir sagen? Wir kommen aus Dörfern mit 60. 1000 und 10.000 Einwohnern und wohnen inzwischen alle in der Großstadt. Und haben alle die gleichen Geschichten erzählt. 

1) Öffentlicher WAAAAS?

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Früher: Geil, der Bus fährt heute!
Heute: WAAAAAAAS die Bahn kommt erst in 5 Minuten?!?!?!?!

Früher: Sorry, dass ich nicht mehr nach Hause gekommen bin. Haben den letzten Bus um 22 Uhr verpasst. Hab dann bei Julian im Gästehaus geschlafen.
Heute: Schon wieder 20 Euro für's Taxi ausgegeben.

Früher: Der Bus, der zur Schule fährt, muss in drölf Dörfern halten. 
Heute: Was, ich muss den Bus nehmen? Gibt es keine U-Bahn, S-Bahn oder Tram, die dahin fährt?

Früher: Taxifahrer: "Das macht dann 55 Euro bitte."
Heute: "Zahlen sie per App? Lassen sie mir ne gute Bewertung da! Macht dann 8 Euro."

2) Kein Lieferdienst ist so toll wie Omi:

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Früher: Hab keine Lust zu kochen, gehe bei Oma vorbei.
Heute: Keine Lust zu kochen, was willst du vom Lieferdienst?

Früher: Geil, wir müssen nach dem Club auf jeden Fall noch zum Mc.
Heute: Alter, McDonalds ist ja wohl das ekelhafteste Essen ever. Lass nach dem Club mal Mittagessen bei diesem neuen veganen Vietnamesen. 

Früher: Ich will nen Falafel essen. Lass mal zwei Stunden in die nächste Stadt fahren.
Heute: Nicht schon wieder Falafel....

Auch eine völlig andere Welt: Die DDR.

3) Natur. Der Mittagsschlaf der Dorfkinder in der Stadt.

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Früher: Es gibt nichts langweiligeres als einen Garten. Und Gartenarbeit!
Heute: Was würde ich für einen kleinen Garten geben.

Früher: Spazierengehen. Nicht schon wieder.
Heute: Lass uns am Wochenende nach Brandenburg fahren. So schön, diese Natur. Mal richtig runterkommen.

Früher: -15 Grad draußen? Ich nehme mal einen Pulli mit.
Heute: *Eine Schneeflocke fällt* WO IST MEIN SCHNEEANZUG, MEINE STURMHAUBE UND WIE SOLL ICH ZUR ARBEIT KOMMEN?!

Früher: Nachts um zwei wird es dunkel, weil die Laternen ausgehen. 
Heute: Boah, diese Lichtverschmutzung!

Früher: Mit Papa in den Weinberg fahren: Kein Bock!
Heute: Ich war mit meiner Freundin letztes Wochenende auf so einem Weinspaziergang, war total cool.

Früher: Die Sonne geht überm Feld unter. 
Heute: Die Sonne geht hinter einem Hochhaus unter. 

4) Ausgehen! Was ist das? 

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Früher: Geil, Kirmes!!!!
Heute: Lass mal einen anderen Weg nehmen, da ist irgendein Rummel...

Früher: Sorry, dass ich mich den ganzen Abend nicht gemeldet habe! Bei Andi zu Hause gibt's doch kein Netz.
Heute: Sorry, dass ich mich nicht gemeldet habe, im Berghain sind Handys nicht so gerne gesehen.

Früher: Das Party-Highlight des Jahres ist das Fest der Feuerwehr und du bist Mitglied. 
Heute: Das Party-Highlight des Jahres ist das Fest der Feuerwehr und du bist Mitglied. Immer noch. 

Manche Dinge ändern sich eben nie.

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Welche Dorfkinder-Dinge haben wir vergessen? Schreib sie uns in die Kommentare!

Egal ob auf'm Land oder in der Stadt. Der Herbst fühlt sich überall gleich an:

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Video: watson/Marius Notter

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