Leben
COLOGNE, GERMANY - APRIL 01:  Attila Hildmann performs on stage during the 3rd show of the television competition 'Let's Dance' on April 1, 2016 in Cologne, Germany.  (Photo by Andreas Rentz/Getty Images)

Attila Hildmann bei "Let's Dance" im April 2016 Bild: Getty Images Europe

Veganerkönig Attila Hildmann parkt falsch – und beschimpft die Polizei

Tibor martini

Eigentlich wollten die Berliner Polizisten nur Knöllchen wegen eines Falschparkers schreiben – doch dann stieg der prominente Vegankoch Attila Hildmann aus seinem Porsche und beschimpfte die Beamten wüst. Die Auseinandersetzung endete mit Handschellen und Anzeigen. 

Laut Berliner Polizei beschimpfte Hildmann die Streifenpolizisten mit: 

Als die Beamten daraufhin weitere Streifen hinzuriefen, wurde Hildmann anscheinend handgreiflich, stieg in seinen Porsche und versuchte zu flüchten.

So schildert die Berliner Polizei den Vorfall:

Nur wenige Meter später war die Flucht allerdings beendet und Hildmann fand sich in Handschellen wieder. Inzwischen hat der Berliner Starkoch auf seinem Instagram-Profil zugegeben, dass es sich bei dem Porschefahrer um ihn handelt: „Hab falsch geparkt, es folgte ein Großeinsatz gegen den Daisho Shogun...“

Hildmann postete ein Bild von der Festnahme. Im Vordergrund sein Porsche, beklebt mit Logos seiner veganen Limo.

Von Reue ist in seinem Post allerdings nicht viel zu lesen:

"Niemand wird mich brechen, auch nicht 5 Polizeiwagen mit 11 Beamten mit Handschellen! Irgendwann regiere ich dieses Land, einschließlich der Exekutive! #shogunat #falschparker
#fürsowaseuresteuergelder"

Attila Hildmann wird sich jetzt wegen Widerstands und Beleidigung verantworten müssen und muss laut Berliner Polizei mit einer Untersuchung seiner Fahrtauglichkeit rechnen.

Attila Hildmanns Verhalten ist nur das neueste Beispiel an Respektlosigkeiten gegenüber Einsatzkräften.

Immer wieder werden Feuerwehrleute und Polizisten bei Einsätzen behindert oder sogar tätlich angegriffen.

Laut Einsatz- und Rettungskräften nimmt der Respekt gegenüber ihrer Arbeit in den letzten Monaten ab. Am 24. Februar hatten Rettungskräfte zusammen mit der Gewerkschaft Ver.di in Frankfurt gegen Gewalt und Respektlosigkeit protestiert.

Dieser Text ist zuerst auf t-online erschienen.

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