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Öko-Test hat Milch-Alternativen getestet. Beim Ergebnis von Soja-Drinks vergeht es dir...

Die Zeitschrift "Öko-Test" hat pflanzliche Alternativen zu Kuhmilch genauer unter die Lupe genommen. Hafer- und Mandelmilch schnitten ganz gut ab. Wenn du dir die Ergebnisse von Sojadrinks durchliest, vergeht dir aber der Appetit...

In Sojadrinks steckt häufig gentechnisch veränderte Soja-DNA oder ein hoher Nickelgehalt. Hafer- und Mandelmilch hingegen sind in der Regel unbelastet. Zu diesen Ergebnissen kommt die Zeitschrift "Öko-Test". Sie hat insgesamt 18 Pflanzendrinks ins Labor geschickt, darunter neun Hafer-, sechs Soja- und drei Mandelmilchprodukte.

Der Überblick.

Hafermilch

Die meisten Haferdrinks im Test überzeugten die Tester. Nur ein Produkt wies umstrittene Inhaltsstoffe auf: In "Hafer Calcium" von Oatly (Gesamtnote "befriedigend") entdeckte das Labor Phosphate und einen Zusatz von Vitaminen. Experten zufolge sollten Verbraucher möglichst wenig Phosphat aufnehmen, da zu viel davon die Nieren schädigen kann und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Einen Zusatz von Vitaminen sieht "Öko-Test" als überflüssig an.

Mandelmilch

In den drei Mandelmilchprodukten wurden keinerlei kritische Inhaltsstoffe gefunden. Zwei fuhren somit "sehr gute" Testergebnisse ein. Der dritte Drink fiel dennoch negativ auf, da er "leicht alt" roch und auch so schmeckte. Zudem fehlte ihm der Mandelgeschmack.

Soja-Drinks

Problematisch sahen die Tester die Inhaltsstoffe in manchen Soja-Drinks an. Nur der "Berief Bio Soja Drink naturell" erhielt ein "Sehr gut" im Test. In den anderen entdeckte das Labor Spuren von gentechnisch veränderten Organismen oder zu hohe Nickelgehalte. Im "Bio + vegan Sojadrink Classik" von Edeka steckte sogar beides, "Öko-Test" urteilte mit "mangelhaft".

"Soya Original + Calcium" von Alpro – wohl eine der bekanntesten Milchalternative-Marken – hatte das gleiche Problem – zusätzlich fanden die Tester darin hohe Phosphatgehalte, Vitaminzusatz und Aroma. Sie bewerteten den Drink mit "ungenügend".

Die Stiftung testete bereits 2018 insgesamt 15 Sojadrinks. Dabei fiel jeder dritte Drink durch. Grund dafür waren unter anderem erhöhte Werte an Chlorat und Nickel .

Wenn "Spuren von gentechnisch veränderten Sojabohnen" gefunden wurden, bedeutet dies nicht, dass in diesen Produkten gentechnisch veränderte Sojabohnen verarbeitet werden. Es zeige laut Stiftung Warentest vielmehr, dass sich die Gentechnik nicht kontrollieren lasse und auch in Ländern, die ohne Gentechnik anbauen, auftauche.

Für das Gesamturteil spielte vor allem der Nachweis von unerwünschten Inhaltsstoffen eine Rolle. Zum anderen floss auch das Testergebnis Sensorik – also die Bewertung von Aussehen, Geruch und Geschmack der Kuhmilchalternativen – in das Ergebnis ein.

Das ausführliche Testergebnis findet ihr in der März-Ausgabe von "Öko-Test".

Dieser Text ist zuerst auf t-online.de erschienen.

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