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Du glaubst nicht an Facebook-Überwachung? Frag' mal Böhmermanns Gäste.

Stell dir vor, du sitzt im Publikum bei Neo Magazin Royale und plötzlich liest Jan Böhmermann vor, dass du letzte Woche deinen Friseur auf Facebook gebasht hast.

Welche Daten werden über uns im Internet gesammelt? Und was geben wir freiwillig über uns preis? Genug, um eineinhalb Stunden Böhmermann zu füllen.

Motto: #LassDichÜberwachen.

 "Wir wissen alles über euch!" heißt es zu Beginn der Sendung aus dem Off,  während die Kamera über das Publikum schwenkt. "Du brauchst gar nicht so zu lachen, Julia. Wir wissen, dass du dich bei Burger King über einen ekelhaften Burger beschwert hast." Die ertappte Julia lacht etwas verunsichert und peinlich berührt.

Auch im Rest des Publikums breitet sich langsam der Angstschweiß aus:

Vor der Sendung haben die Neo-Magazin-Mitarbeiter nämlich Fotos ihrer Zuschauer gemacht. Die haben eingewilligt, dass Böhmermann alles von ihnen veröffentlichen darf. So sagt es die Stimme aus dem Off.

Die "drei Horrorszenarien der Deutschen"

"In dieser Sendung kombinieren wir die drei Horror-Szenarien der Deutschen", sagt Jan Böhmermann. Und die sollen sein:

Die öffentlichen Posts der Zuschauer bekommen auf einmal viel mehr Aufmerksamkeit, als ihnen lieb ist.

Hier könnt auch ihr euch anschauen, was Böhmermanns Zuschauer so über sich selbst online preisgegeben haben: ZDF-Mediathek

Vielleicht musst du aktiv werden – bei Facebook dauert's noch:

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Haben wir eine Chance gegen Facebook?

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  • 33%Nein, ich melde mich da jetzt ab (und bei Instagram, und bei Whatsapp)
  • 36%Nein, ist mir aber auch egal. Sollen die doch meine Facebook-Likes und Posts auswerten
  • 7%Ja, Facebook wird sich an unsere Regeln halten. Die angedrohten Strafen werden reichen
  • 21%Ja, aber nach Facebook kommen andere. Ich installiere jetzt erstmal die Schutzapps Ghostery und Tor

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    Alle Leser-Kommentare
  • B-Arche 06.04.2018 22:39
    Highlight Highlight Die Medien sind mit daran schuld und so viele Firmen. Diskussion und Kontaktmöglichkeiten auf Facebook begrenzen und immer öfters eigene Webpräsenzen aufgeben.
    Man setzt den Brand "Facebook" vor seine eigene Marke und bedient nur noch diesen Markt.

    In Afrika ist das in weiten Teilen so schlimm dass man nicht ein einziges Geschäft anbahnen kann ohne Facebook.

    Und in Deutschland? Klassenlehrer die Informationen ausschliesslich per Facebook-Gruppe und WhatsApp-Gruppe an die Schüler verteilen. Und keiner muckt auf, jeder verstärkt die indirekte Facebook-Pflicht.

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