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A women in support of decriminalizing abortion shows the Spanish message

Teilnehmerin einer Demonstration für die Entkriminalisierungen von Abtreibungen in Argentinien. Bild: Natacha Pisarenko/AP

Abgelehnt! Argentinisches Parlament will Abtreibung nicht legalisieren 

09.08.18, 09:51

Ein Land ist gespalten: Am frühen Donnerstagmorgen hat der argentinische Senat mit 38 gegen 31 Stimmen eine Gesetzesvorlage zur Legalisierung von Abtreibung gestimmt. Zehntausende Menschen hatten sich noch am Mittwoch auf den Straßen um das argentinische Parlament versammelt – um teils für und teils gegen die Legalisierung von Abtreibung zu demonstrieren. 

In Buenos Aires kamen am Mittwoch noch Tausende zum Protest gegen die mögliche Ablehnung des Abtreibungslegalisierungsgesetzes zusammen.

In this photo released by Argentina's Senate press office, protesters demonstrate in support of loosening the abortion law, left, and against abortion, right, in this photo taken from Congress where lawmakers are debating the issue in Buenos Aires, Argentina, Wednesday, Aug. 8, 2018. Following months of increasingly tense debate, lawmakers are meeting ahead of a vote on a bill that would decriminalize abortions up to the first 14 weeks of pregnancy. (Delfina Linares/Argentine Senate via AP)

Bild: Argentina's Senate press office

Das sind die eindrucksvollen Bilder des Protests

Abtreibungen in Argentinien:

In Argentinien ist Abtreibung bislang nur im Fall von Vergewaltigung oder Lebensgefahr für Mutter oder Kind erlaubt. Nach Schätzungen des Gesundheitsministeriums werden jedoch jährlich über 350.000 illegale Abtreibungen durchgeführt.

Auch in Deutschland wird protestiert.

Women in support of decriminalizing abortion protest in the rain outside Congress where lawmakers are debating the issue in Buenos Aires, Argentina, Wednesday, Aug. 8, 2018. The Senate is debating a bill Wednesday that would legalize elective abortion in the first 14 weeks of pregnancy in the homeland of Pope Francis, setting up a vote that could reverberate around the region. (AP Photo/Natacha Pisarenko)

Diese Demonstrantinnen setzen sich für die Entkriminalisierung von Abtreibungen ein. Bild: Natacha Pisarenko/AP

Rund 50.000 Frauen werden jährlich wegen gesundheitlicher Komplikationen nach diesen Eingriffen in Krankenhäuser eingeliefert.

Anfang August demonstrierten einige Frauen im Stil der US-Serie "Handmaid's Tale"

Activists dressed up as characters from

Bild: MARCOS BRINDICCI/reuters

Was das neue Gesetz vorsieht:

Künftig sollen Abtreibungen bis zur 14. Schwangerschaftswoche erlaubt sein. Später sollen sie straffrei bleiben, wenn das Kind bei einer Vergewaltigung gezeugt wurde, das Baby nicht überlebensfähig ist oder das Leben der Mutter in Gefahr ist. Die Abtreibungen sollen kostenlos in staatlichen Kliniken durchgeführt werden.

(pb/dpa)

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