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Twerxout in Aktion. bernd-michael maurer/MG RTL D / 

Warum diese Po-Wackler in der "Höhle der Löwen" leer ausgingen

Manchmal reicht viel Bewegung für den großen Startup-Erfolg dann doch nicht: Kristina Marktstetter und Rimma Banina trugen knappe Shorts, enge T-Shirts und könnten direkt aus einem Fitness-Video entsprungen sein.

Mit einer Kombination aus Twerking, Tanz und Fitness – kurz Twerxout – bringen die beiden Hannoveranerinnen ihre Kursteilnehmerinnen in Fitnessstudios zum Schwitzen. Am Montag wollten sie in der Sendung "Die Höhle der Löwen" (Vox) finanzielle und unternehmerische Unterstützung und setzen dabei auf den eindrucksvollen Vorführeffekt.

Die zwei Gründerinnen ließen mithilfe von weiteren Sportlerinnen in einer Choreographie die Popos kreisen. Sie wackeln, tanzen, shaken und twerken – und die Löwen schauen gebannt zu. Nur einer schien zwar hingeguckt, aber nicht zugehört zu haben, als sie ihre Idee präsentiert haben. Denn nach der sportlichen Popo-Performance fragt Frank Thelen die beiden Frauen irritiert: "Was ist Twerking nochmal?"

Dagmar Wöhrl wagte den Twerking-Test

Um das Ganze also besser verständlich zu machen und ihre Idee noch mehr voranzubringen, wollen die Gründerinnen es jetzt wirklich wissen: "Wer von Ihnen möchte es mal ausprobieren?" Der Tech-Guru schüttelt entsetzt den Kopf und lehnt dankend ab. Carsten Maschmeyer reagiert da schon etwas lässiger. "Also wir nehmen eine unserer Löwinnen. Mal sehen, wer da ist." Löwin Dagmar Wöhrl wagte den Twerking-Versuch dann tatsächlich.

Doch so einfach, wie es bei den Twerxout-Ladys aussieht, scheint das tänzerische Workout dann doch nicht zu sein. "Wie geht denn der Popo nach oben?", wollte Dagmar Wöhrl wissen und wird dabei von dem Lachen ihrer Löwen-Kollegen begleitet. Nur Georg Kofler lobt das Talent der Unternehmerin. "Dagmar, da fehlt nicht viel."

Was dagegen aber sehr wohl fehlte, waren die Angebote der Löwen. Die Gründerinnen erklären zwar, dass sie Twerxout als Marke beim Patentamt angemeldet haben, aber Carsten Maschmeyer lässt diese Aussage nicht gelten. "Sie können ja nicht Po-Wackeln patentieren", erklärt er und gibt dann noch direkt ein Beispiele. "Ralf hat jetzt die Trainerlizenz in Hamburg. Ich guck mir das ab und mach jetzt auch ein Studio auf in Lüneburg und würde das Po-Out nennen. Wie können Sie mich stoppen?"

Die Gründerinnen sind überfragt. Am Ende ziehen die beiden Fitness-Fans von dannen. Ohne Deal – dafür mit Tränen in den Augen.

Deutlich erfolgreicher war ein Erfinder-Paar, das einen elektronischen Rollator namens Ello den Löwen vorführte. Dafür erhielten die drei Gründer ein Investment von Georg Koffler 350.000 Euro für 30 Prozent. 

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de.

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