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7 Netflix-Serien, die so schlecht sind, dass sie wieder... – nein, sie sind nur schlecht

Zu viel Blabla und zu wenig Drama! Liebes Netflix, Trash geht anders.

Jovin Barrer / watson.ch

Klar: Netflix hat die Fernseh-Kultur verändert. Teilweise mit richtig guten Serien. Doch seit einer Weile begibt sich der Streaming-Riese in fremde Gewässer – und droht unterzugehen. Netflix hat damit angefangen, "Trash-TV" zu produzieren: Umstyling-Shows, Verkupplungsformate, Koch-Sendungen und so weiter. Aber eben doch nicht so richtig "trashig". Das Schlimme an dem Ganzen: Sie versuchen es "hip" zu machen. Anzupassen. An die Welt von Social-Media-Inszenierung und gekünstelter Selbstironie. Es ist zum Heulen! Da will man sich Trash-TV zu Gemüte führen, aber es ist nur so halb Trash.

Und zack hat man wieder 2 Episoden geschaut, in der Hoffnung, dass es ja doch irgendwann besser wird – aber nichts wurde besser. Nur 120 Minuten Lebenszeit sind wieder mal draufgegangen.

Damit dir das nicht passiert, folgt hier einen Liste von Netflix-Serien, die du getrost auslassen kannst. Glaube uns, wenn wir dir sagen:

Es wird auch bei der dritten Episode nicht besser.

"Das Gelbe vom Ei"

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Nertflix

Worum es geht:
HobbybäckerInnen müssen das Werk eines Profis nachstellen. Innerhalb von einer Stunde.

Wieso du draufklicken willst:
Eine Stunde? Das schafft niemand! Alle werden scheitern. Muahaha … Schadenfreude kann sooo köstlich sein.

Wieso du nich draufklicken solltest:
Naja. Eine Stunde ist zu wenig Zeit. Alle scheitern. Jedes Mal. Nichts sieht gut aus. Schadenfreude kann sooo ermüdend sein.

Hier kannst du dein Trailer angucken:

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Video: YouTube/Netflix

"Sugar Rush"

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Bild: Netflix

Worum es geht:
Cupcakes.

Wieso du draufklicken willst:
Cupcakes.

Wieso du lieber nicht draufklicken solltest:
Cupcakes.

Hier kannst du dein Trailer angucken:

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Video: YouTube/Netflix

"Die außergewöhnlichsten Häuser der Welt"

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Bild: Netflix

Worum es geht:
Eine reiche Frau will ein außergewöhnliches Haus. Ein Stararchitekt reist mit ihr durch die ganze Welt, um sich von ganz besonderen Einfamilienhäuser inspirieren zu lassen.

Wieso du draufklicken willst:
Geile Hütten. Wir erinnern uns an "Welcome To My Crib", das früher auf MTV lief.

Wieso du lieber nicht draufklicken solltest:
Um sich geile Hütten reinzuziehen, braucht man fünf bis zehn Minuten Videozeit. Die Episoden dieser Sendung dauern jedoch 59 Minuten. Sehr viel Zeit geht dabei für die schlechten Witze der reichen Frau drauf, nach denen sie jeweils schallend und unverhältnismässig lange lacht. Zudem kann der Fakt, dass fast jedes dieser Häuser nicht bewohnt, sondern lediglich als "Ferienhaus" genutzt wird, leicht depressiv machen.

Hier kannst du den Trailer gucken.

"Stay here"

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Bild: Netflix

Worum es geht:
Die Mittelschicht hat ein Zimmer, Haus, eine Wohnung, ein Boot oder irgendeine andere Immobilie, die schäbig ausschaut. Eine Innenarchitektin und ein Marketingspezialist kommen vorbei und machen daraus eine schmucke Airbnb-Residenz. 

Wieso du draufklicken willst:
Renovationsshows machen einfach Spaß. Und in der ersten Folge geht's um ein Hausboot. Yay.

Wieso du lieber nicht draufklicken solltest:
Eigentlich willst du nur die umgestylten Wohnungen sehen. Aber stattdessen kriegst du massenhaft Tipps, wie man gute Kommentare auf Airbnb kriegt und wie man sich selbst als "Luxus-Privathotelier" etablieren kann. Das ist zum einen langweilig und zum anderen ein bisschen pervers, denkt man an die Wohnungsnot, die in den meisten Städten herrscht. Und zudem hat die Innenarchitektin einen etwas zu heftigen Fetisch für fellartige Sitzmöbel.

Hier kannst du dein Trailer angucken:

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Video: YouTube/Netflix

"Ugly Delicious"

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Bild: Netflix

Worum es geht:
Deftiges Essen! Traditionsgerichte, deren verschiedene Zubereitungsarten und ihre Geschichte.

Wieso du draufklicken willst:
Deftiges Essen.

Wieso du lieber nicht draufklicken solltest:
60 Minuten Infomaterial über Pizza, ist zu viel Infomaterial über Pizza. Und auch zu viel über Fried Rice. Und David Chang (das ist der Moderator), egal wie sympathisch du aussiehst, es interessiert uns nicht, was für Gefühle Mozzarella in dir auslöst. Auf jeden Fall nicht, wenn du eine ganze Stunde lang darüber sprechen willst. 

Hier kannst du den Trailer gucken:

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Video: YouTube/Netflix

"A little Help with Carol Burnett"

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Bild: Netflix

Worum es geht:
Talkshowlegende Carol Burnett stellt Kinder an, die verzweifelten B- bis C-Promis helfen, ihre privaten Probleme zu lösen.

Wieso du draufklicken willst:
Kinder können süß und dümmlich sein. B- bis C-Promis können dümmlich und unterhaltsam sein. 

Wieso du lieber nicht draufklicken solltest:
Die Probleme der C-Promis sind lahm und fiktional. Die Ratschläge der Kinder sind selten süss und sehr oft auf eine nervige Art und Weise besserwisserisch. Und Carol Burnetts Humor hat sich seit den späten 70ern nicht weiterentwickelt. Was stellenweise doch amüsant sein kann (weil peinlich), aber schliesslich doch einfach weichgespült daher kommt. 

Hier kannst du den Trailer gucken:

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Video: YouTube/Netflix

"Baby Ballroom"

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Bild: Netflix

Worum es geht:
Kinder aus aller Welt werden in Großbritannien zu Balltänzerinnen und Balltänzern gedrillt ausgebildet. 

Wieso du draufklicken willst:
Der britische Dialekt klingt borniert, verbissene Eltern sind unterhaltsam, glitzernde Outfits. 

Wieso du lieber nicht draufklicken solltest:
Es ist traurig. Da gibt es keine Dramen, die man sich doch wünscht bei solchen Sendungen. Keine Kinder, die durchdrehen, weil die Eltern zu viel von ihnen verlangen. Im Gegenteil! Die Kinder sind verbissener als die Eltern! Das befremdet. Wo bleibt die seichte Kritik an der Leistungsgesellschaft?! Und dieser eine Tanzlehrer nervt sehr hart. Er sagt immer so gehässig "Thank you", wenn die Kids etwas richtig machen. 

Hier kannst du den Trailer gucken.

Disclaimer:

Wir haben uns nicht mehr als 2,5 Episoden der oben vorgestellten Sendungen angetan. Hast du dir mehr reingezogen und gemerkt, dass die Sendung doch was taugt? Dann belehre uns in den Kommentaren eines Besseren. 

Welche Serie haben wir vergessen? Warne uns!

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