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Bild: 20th century fox

Im neuen "Bond"-Film fährt 007 nur noch elektrisch – das ist sein neues Auto

James Bond hat in seiner langen Filmkarriere schon einige spektakuläre Autos gefahren, die mit allerlei technischem Schnickschnack ausgestattet waren. Doch nun ist es an der Zeit, an die Umwelt zu denken. So scheint es. Ab dem kommenden "James Bond"-Film wird der Dienstwagen von 007 nur noch elektrisch über die Straße heizen – oder vielmehr schnurren.

Und so soll das neue 007-Gefährt aussehen:

Wer jetzt allerdings denkt, Bond fahre demnächst mit einem Tesla herum, liegt falsch. Der britische Agent bleibt seiner Hausmarke Aston Martin treu und wird mit dem ersten Elektroauto der Luxusmarke herumkurven. Der Aston Martin Rapid E wurde erstmals 2015 als Concept Car vorgestellt und und wird nun in Produktion gehen.

Das Gefährt hat 610 Pferdestärken und beschleunigt auf bis zu 155 Meilen pro Stunde (etwa 249 km/h). Daher ist der Wagen auch auf 155 Stück limitiert. Leisten können sich das Auto aber wohl sowieso nur die Wenigsten, denn mit knapp unter 300.000 Euro ist der Rapid E nicht gerade ein Schnäppchen.

So hört sich der "Sound" des neuen Bond-Autos an:

Die Entscheidung dass James Bond jetzt einen elektrischen Aston Martin fährt, ist äußerst amüsant, da die Luxusmarke noch 2013 keinen Bedarf für einen elektrischen Aston Martin sah. In einem Interview mit NTV nahm Ulrich Bez, damals Geschäftsführer von Aston Martin, sogar Bezug auf "James Bond":

"Was die Elektromobilität betrifft, ist es natürlich so, dass James Bond Automobilität braucht. Und Automobilität heißt, dass man zu jedem Zeitpunkt an jeden Ort der Welt, wo es eine Strasse gibt, hinfahren muss. Und das kann man natürlich mit dem Elektrofahrzeug nicht, das eher für den Kompaktbereich, für die Stadt gedacht ist."

Was wir bis jetzt über "James Bond 25" wissen

Obwohl Daniel Craig ursprünglich nicht mehr als Geheimagent vor der Kamera stehen wollte, wird er nun doch noch einmal James Bond spielen. Dieses Mal soll es aber wirklich das letzten Mal sein. Sagt Craig.

Zuletzt gab es um den 25. Teil der Reihe ziemlich viel Rummel, da der Film nicht nur verschoben wurde, sondern auch der Regisseur ausstieg. Ursprünglich sollte Oscar-Preisträger Danny Boyle den Film inszenieren. Boyle schuf Filme wie "Trainspotting", "28 Days Later" und "Sunshine". Für "Slumdog Millionär" gewann er 2009 den Oscar.

Für Boyle hat nun Cary Joji Fukunaga übernommen. Der US-Amerikaner hat vor allem als Serien-Regisseur Erfahrung. Unter anderem drehte er alle acht Folgen der ersten Staffel "True Detective". Zuletzt sass er für die Netflix-Serie "Maniac" auf dem Regiestuhl.

Zum Inhalt des 25. Bond-Films gibt es noch keine offiziellen Infos. Allerdings wird es zum Wiedersehen mit einigen Charakteren aus den vergangenen Bond-Streifen kommen. Nebst Craig werden wir unter anderem Léa Seydoux, Naomie Harris, Ralph Fiennes und Ben Whishaw erneut als ihre entsprechenden Charaktere sehen.

Und wer wird der Bösewicht?

Wer die Ehre hat, den neuen "Bond"-Bösewicht zu spielen ist noch unklar. Allerdings könnte es laut Gerüchten "Bohemian Rhapsody"-Star Rami Malek sein, der diesen Part übernimmt. Bereits in der Vergangenheit hatten die Produzenten Interesse an Malek bekundet, gaben ihn dann allerdings auf, da sich der Drehplan zu "James Bond" nicht mit Maleks anderweitigen Engangements vereinbaren ließ.

Nachdem Malek nun den Oscar gewonnen hat, möchte man den Schauspieler nun aber unbedingt, wie "Variety" berichtet. Aktuell versuchen die zuständigen Personen daher den Drehplan so umzustellen, dass Malek doch Zeit findet, seine Szenen als "Bond"-Bösewicht abzudrehen.

"James Bond 25" wird voraussichtlich am 8. April 2020 in die Kinos kommen.

(pls)

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