Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Sexuell frustrierter Delfin belästigt Badegäste in Frankreich

29.08.18, 12:13 29.08.18, 17:16

Ein Küstendorf in der französischen Bretagne hat Badegästen vorübergehend das Schwimmen im Meer verboten. Dies liegt nicht etwa an einer Wasserverschmutzung oder einer Quallen-Infestation, sondern an einem sexuell frustrierten Delfin, der immer wieder versucht, sich an Touristen und Einheimischen zu reiben.

Gemeiner Delphin (Delphinus delphis), springt aus dem Wasser, Europa common dolphin, short-beaked Common Dolphin, saddleback(ed) dolphin, crisscross dolphin (Delphinus delphis), jumping out of the water, Europe BLWS491547 Copyright: xblickwinkel/AGAMI/W.xJ.xStrietmanx

Das ist nicht der notgeile Delfin. Das ist ein Symbolfoto-Delfin. Bild: blickwinkel/imago

Es sei zu Vorfällen gekommen, bei denen der Delfin versucht hat, Schwimmende davon abzuhalten, aus dem Wasser zu steigen. Eine Frau wurde sogar von der Nase des Tiers in die Luft geschleudert. Außerdem reibt sich der Delfin wann immer möglich an Kajaks und anderen kleinen Booten. Dabei scheint er definitiv sexuell erregt zu sein.

Der drei Meter lange Delfin verweilt bereits seit einigen Monaten in der Bucht von Brest. Von den Einheimischen wurde er Zafar getauft. Lange Zeit freuten sich die Touristen und Einheimischen, insbesondere aber die Kinder über seine Gegenwart. All das änderte sich vor wenigen Wochen. "Das Schwimmen und Tauchen ist verboten, wenn der Delfin gesichtet wird", bestätigt der Bürgermeister von Lendévennec gegenüber lokalen Zeitungen.

Eine Meeresbiologin erklärt das Verhalten des Delfins gegenüber der "Washington Post": "Es handelt sich wohl um einen einsamen Delfin, der den Anschluss zu seiner sozialen Gruppe verloren hat. Nun sucht er nach Nähe, sehnt sich sehr danach. Dabei können die Tiere schon etwas aggressiver werden."

(Doz)

Der Tag – was heute noch wichtig ist:

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Tierarzt bittet: Bleib' bei deinem Hund, wenn er stirbt. Auch wenn es hart ist.

Menschen leben im Schnitt 79 Jahre. Hunde werden aber nur etwa 12 Jahre alt. Für jeden Hundebesitzer ergibt sich daher eine bittere Wahrheit: Irgendwann musst du deinen felligen besten Freund verabschieden. 

Jeder, der ein Haustier hat, weiß, wie weh das tut. Und weil viele das nicht aushalten, wollen einige Tierbesitzer auch nicht zusehen, wenn ihr Gefährte stirbt. Warum man aber trotzdem dabei sein sollte, hat ein kanadisches Krankenhaus über einen geteilten Facebook-Post jetzt …

Artikel lesen