Leben

"Game of Thrones:" Der simple Grund, warum sich Jon nicht von [Spoiler] verabschiedet hat

Ja, echt: Spoiler-Alarm!

Episode vier der achten Staffel "Game of Thrones" ist eine der umstrittensten Folgen der gesamten Serie. Wohl keine Folge zuvor wurde so kontrovers diskutiert wie "Die letzten Starks". Doch zwischen all den Analysen von Logiklöchern, Plot-Twists und Symbolismus sorgt eine fast schon unscheinbare Szene für großen Unmut unter den Fans:

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Bild: HBO

Bevor Jon sich mit der verbleibenden Armee in den Süden aufmacht, verabschiedet er sich von allen ausführlich und herzlich – außer von seinem Schattenwolf Geist.

Für seinen tierischen Begleiter, der ihm über so lange Zeit treu zur Seite stand, hatte er nur ein anerkennendes Nicken übrig. Für viele Fans war das schlicht unverständlich, das zeigt ein Blick in die sozialen Medien:

"Geist wartet auf seine Umarmung, nachdem er gesehen hat, wie Jon alle anderen umarmt hat."

Meine Reaktion bei

Missandeis/Rhaegals Tod VS Jon streichelt Geist nicht.

Dass Jon seinen Schattenwolf nicht streichelt, hat simple Gründe

Dass keine herzliche Abschiedsszene stattfand, liegt nicht daran, dass die Drehbuchautoren kein Herz haben. Vielmehr geht es einmal mehr schlicht und einfach ums Geld.

In einem Interview mit der "Huffington Post" sagte Regisseur David Nutter über die Szene:

"Weil Schattenwölfe eine Art CG-Kreaturen sind, hatten wir das Gefühl, dass wir es so einfach wie nur möglich halten sollten. Und ich denke, auf diese Weise wirkt es [die Szene] weitaus stärker."

Was Nutter mit diesem beschönigenden Satz eigentlich sagen will, ist: "Wir hatten kein Geld für die visuellen Effekte, die für diese Szene nötig gewesen wären."

Tatsächlich ist die Integration von Schattenwölfen in die Serie ein ziemlicher Kostenfaktor. Da es viel zu teuer wäre, die Tiere zu 100 Prozent am Computer zu generieren, wurden die Szenen bisher mit echten, trainierten Wölfen vor einem Greenscreen gedreht. Anschliessend wurde die Bilder am Computer erneut überarbeitet – unter anderem mussten die Tiere vergrössert werden – um wie Schattenwölfe auszusehen.

Dieses kostengünstigere Vorgehen bringt aber wiederum zwei Probleme mit sich:

Zum einen ist es schlicht die Tatsache, dass mit echten Wölfen nur ein limitiertes Maß an Bewegungsabläufen gedreht werden kann. Das erklärte der Chef für visuelle Effekte Joe Bauer in einem Interview. Wölfe seien nun mal Tiere und diese täten nicht immer genau das, was man gerne hätte.

Der zweite Grund ist, dass Quigly, der echte Wolf, der Geist gespielt hat, nie am selben Set war, wie Jon-Schnee-Darsteller Kit Harington. Während die Szenen von Winterfell in Irland gedreht wurden, war Quigly die ganze Zeit in Kanada untergebracht. Um die von den Fans gewünschte Szene zu drehen, hätte man Harington also extra nach Kanada fliegen müssen. Das hätte Geld gekostet, das sich HBO lieber sparte.

(pls)

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Fans tobten – nun zeigen Zahlen: Noch nie kam eine "GoT"-Folge so schlecht an wie diese

Die HBO-Serie "Game of Thrones" hat die Zielgerade erreicht: Am Sonntag (Ortszeit) lief in den USA Folge 5 der finalen achten Fantasy-Staffel, die auf den Büchern von Autor George R. R. Martin basiert. Doch statt großer euphorischer Finalstimmung stellt sich bei den Fans vielmehr ein gewisser "GoT"-Hass ein.

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