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Netflix-Tinder und 4 weitere Start-up-Ideen, die Carsten Maschmeyer dringend hören sollte

team watson

Heute geht es weiter mit Carsten Maschmeyers Start-up-Sause, von der wir ehrlicherweise noch ein wenig unbeeindruckt sind. "Das ist die Chance ihres Lebens", hat er zu den Anwärtern seiner Show "Start Up!" gesagt. Und dann kommen BHs für die Arme und Hemdhalter für die Hose.

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Bild: Giphy

Und jetzt kommen die 5 Ideen aus unserem Accelerator-Programm, mit denen sich die Gründer von watson bewerben würden.

Strinder for Netflix

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Bild: E+

Der Pitch

Julian schaut gerne Breaking Bad. Um ehrlich zu sein: Just im Moment rewatcht er seit 4 Stunden und 30 Minuten die 3 Staffel. Und Simone ist einsam. Simone ist gerade bei derselben Folge angekommen, als ihr Strinder piept. Julian wohnt um die Ecke. Jetzt heißt es für beide nur noch: Trefft euch! Netflix and chill. Ihr braucht nicht einmal miteinander zu reden. Sei wie Julian und Simone.

Der Use-Case

Wir wollen sowohl eine separate App anbieten und sie auch als whitelabel-Produkt den Streaminganbietern zur Verfügung stellen. So kann Strinder direkt mit dem Netflix-Abo ausgeliefert werden. Unsere Zielgruppe sind einfach alle! Die Welt ist einsam. Wie führen sie wenigstens vor dem TV zusammen.

Das Investment

Einen ersten Prototypen haben wir bereits getestet (eine Whatsapp-Gruppe, in der wir über "Game of Thrones" geredet haben). Für einen Developer und einen Nerd, der Serien versteht, brauchen wir noch rund 300.000 Euro Investment. Dafür bieten wir 5 Prozent des Unternehmens und ein echtes "How I Met Your Mother"-Erlebnis.

The Waffellager

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Der Pitch

Das Fastfood-Franchise der nächsten Generation, das neue McDonald's. Erlebt die Klassiker: Die ABC-Waffel, die vollautomatische Waffel und die halbautomatische Waffel. Lebt gesund mit der Bio-Waffel, oder schlemmt mal etwas Leichtes mit der Luftwaffel. Schnell on the Go? Auch kein Problem mit der Handfeuer-Waffel. Und wenn es mal etwas für die Familie sein soll, probiert doch unsere Massenvernichtungswaffel. Ihr seht: Unser Start-up liebt Waffeln. Und wir wissen, ihr liebt sie auch!

Der Use-Case

Menschen, die Waffeln mögen. Wir glauben, dass diese Menschen ihr hart verdientes Geld in unsere Waffeln investieren werden.

Das Investment

Wir müssen Waffeleisen kaufen, die Einzelprodukte nachladen und Lizenzen besorgen. Damit wir unser Startprodukt testen können, brauchen wir ein Investment von rund 1,5 Millionen Euro für die ersten Filialen. Dafür gibt es 7 Prozent des Unternehmens und so viel Waffeln, wie man schießen kann.

Energetic – das Gym auf Strom!

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Der Pitch

Sandra braucht sich keine Sorgen mehr um die Rechnung vom Fitnessstudio zu machen. Die Energie, die sie auf dem Laufband abgibt, betreibt den TV und das Licht im Studio. Und weil Sandra so viel Energie produziert, dass sogar wir bei Energetic damit Profit machen, fällt ihre Mitgliedsgebühr kleiner aus. Je fitter Sandra wird, desto günstiger wird ihr Sport-Abo. Win-Win also, vielleicht wäre das auch etwas für dich! 

Der Use-Case

Junge, sportliche Menschen, die sich ihrer Verantwortung für die Welt bewusst sind und etwas Geld sparen wollen, werden uns lieben. Wir geben ein einfaches Versprechen: Je fitter ihr seid, desto günstiger wird unser Angebot. Und desto mehr saubere (wenn auch schwitzige) Energie produzieren wir. In einem zweiten Schritt wird man sogar ein Strom-Abo vor Ort bei uns abschließen können.

Das Investment

Wir brauchen Geräte, Hanteln, eine Sauna, einen Freeletics-Raum, die nötige Technologie, um den Strom gewinnen zu können, diverse Stromtrassen, Mitarbeiter und Elektriker. Für die erste Filiale wollen wir ein Investment von rund 3 Millionen Euro für unglaubliche 75 Prozent des Unternehmens.

Spray the restroom – das geilste Hipster-Klo der Stadt!

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Der Pitch

Ihr wollt eine Bar im Szenebezirk deiner Stadt aufmachen? Wir fangen mit eurer Toilette an! Bucht die Studententeams von "Spray the Restroom" und das für euch passende Paket: Unsere Leute verwandeln eure Toiletten in nur zwei Tagen in ein Underground-Paradies. Wählt zwischen zahllosen Stickern, Graffiti und Schmier-Angeboten aus. Euer Klo soll aussehen wie das Glockenbachviertel in München? Kein Problem! Doch lieber die Punkkneipe aus Berlin-Neukölln? Wird gemacht! Fußballladen in Dortmund? Her damit. Eröffnet die dufteste Bar der Stadt.

Der Use-Case

Barbesitzer aus jeder deutschen Kleinstadt. Wo möchte man nicht den Geruch der Metropole schnuppern? Wir machen das möglich. Die Nachfrage wird riesig sein!

Das Investment

Wir stellen günstige Teams an (steuerfrei) und haben schon seit Jahren Erfahrung mit der Verschönerung von Klos in ganz Deutschland. Die Kundschaft wird kommen, aber wir brauchen Spraydosen, die Sticker lassen sich über Werbung finanzieren. Wie hätten gerne ein Investment von 50.000 Euro für unseren Telefon-Service und geben dafür drei Prozent unseres Unternehmens.

My Sweety – Be my Chocolate!

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Der Pitch

Du liebst Süßigkeiten und hasst das Angebot. Nie sind die Süßigkeiten so sortiert, wie du es gerne hättest. Celebrations? So ein willkürlicher Massen-Schmarrn! Bei uns kannst du aus 1375 Süßigkeiten wählen, wir stellen dir die Box zusammen und unser Lieferservice ist in 20 Minuten bei dir. Ob Kuscheln, Konferenz oder Kummer. My Sweety kümmert sich um dich!

Der Use-Case

Brauchen wir nicht zu erklären, oder?

Das Investments

Wir müssen ganz schön viel Schokolade einkaufen, damit unser Angebot immer verfügbar ist. Alles natürlich Fair Trade, wir sparen am Lieferservice (machen andere ja auch!). Wir brauchen ein Investment von 150.000 Euro für 20 Prozent Unternehmensanteile und jede Menge Restschokolade.

Nur Mist dabei, denkt ihr? Trotzdem keinen Bock auf Maschmeyer und Höhle des Löwen, denkt ihr? Schreibt uns eure Ideen! watson-Ventures is on it!

Falls ihr ein wenig ökonomische Nachhilfe braucht:<br>

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Grönemeyer fand beim Thema Flucht die falschen Worte – meint es aber gut!

Da hat der Sänger ganz schön einen rausgehauen. Für den Kontext: Der Musiker sagte außerdem, dass er das Handeln von Bundeskanzlerin Angela Merkel während der Flüchtlingskrise 2015 für  "hoch humanistisch" halten würde. 

Und: Merkel habe gezeigt, "dass wir wieder Empathie in unserem saturierten Land zeigen. Wir können Schutz bieten – das ist ein riesiger Glücksfall, eine große Leistung", so Grönemeyer.

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