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Beim Händewaschen kannst du ganz schön viele Fehler machen.

Beim Händewaschen kannst du ganz schön viele Fehler machen. Bild: Hero Images

Diese Fehler beim Händewaschen solltest du vermeiden

Vor allem morgens in der Bahn zur Arbeit siehst du sie: Die ganzen Huster, Nieser und Herumschnupfer. Beim bloßen Anblick und Gedanken an eine Erkältung willst du dir schon die Hände waschen. Ein richtiger Gedanke: Denn Infektionskrankheiten werden vor allem über Hände übertragen.

Um dich nicht mit Schnupfen, Grippe oder Magen-Darm-Erkrankungen anzustecken, kannst du dich schützen, indem du deine Hände wäschst. Katzenwäsche und dann mit nassen Händen aus dem Badezimmer stürmen hilft allerdings nicht. Das sind übliche Fehler, die du beim Händewaschen machst – und wie du sie vermeidest.

Welche typischen Fehler machst du beim Händewaschen?

Wann ist der ideale Zeitpunkt zum Händewaschen?

Die BZgA empfiehlt:

Ohne Seife waschen oder mit kaltem Wasser – bringt das was?

Die Devise beim Händewaschen lautet: lieber ohne Seife als gar nicht. Wasser kann allein nicht so viele Keime entfernen wie mit Seife. Wenn du in einer öffentlichen Toilette zum Beispiel keine Seife findest, solltest du trotzdem nicht einfach am Waschbecken vorbeilaufen.

Ebenfalls ein Problem gerade in öffentlichen Toiletten: Aus dem Hahn kommt nur kaltes Wasser. Laut der BZgA ist die Temperatur beim Händewaschen allerdings nicht entscheidend. Sie sollte angenehm für dich sein. Dennoch solltest du darauf achten, deine Hände nicht zu oft mit sehr heißem Wasser zu waschen. "Die Haut wird durch heißes Wasser eher geschädigt", sagt Fachärztin Christine Reichardt vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Berliner Charité im Interview mit dem NDR.

Kannst du deine Hände auch zu viel waschen?

Ja! Zwar gibt es einige Faustregeln, wann du deine Hände waschen solltest – zum Beispiel, wenn du nach Hause kommst oder vor jeder Mahlzeit. Zur Sicherheit noch mal zwischendurch waschen oder sehr scharfe Reinigungsmittel benutzen solltest du allerdings nicht. Denn dann trocknest du deine Hände aus. Das Problem daran ist: Trockene Haut reißt schneller, Keime können schneller eindringen und deine Haut irritieren. Sogar Ekzeme können sich bilden.

Auch der Dermatologe und ärztlicher Leiter des Hautarztzentrums Kiel, Johannes Müller-Steinmann, sagt auf der Website des Zentrums:

"Gerade ein häufiges Händewaschen oder Wasserkontakt von mehr als zwei Stunden pro Tag, sowie Tragen von feuchtigkeitsdichten Handschuhen stellen eine echte Herausforderung für die Hautbarriere dar."

Am besten cremst du deine Hände vor allem in den kalten Jahreszeiten zusätzlich ein, um rissige Haut zu vermeiden und den natürlichen Schutzmantel der Haut zu unterstützen.

(ak)

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