Leben

Eigentlich postete diese Influencerin nur ein normales Bild – dann kamen die Morddrohungen

Pancakes mit frischen Erdbeeren liegen neben dir, Herzballons in zweierlei Farben schmücken dein Bett und der Duft von frischem Tee strömt sanft in deine Nase. 

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Bist du heute Morgen auch so aufgewacht?

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Reichlich unwahrscheinlich, ein solches Szenario. Doch es scheint einen Ort zu geben, wo das Aufwachen auf diese Art und Weise – mal sind es Palmen statt Ballons, mal ist es Kaffee statt Tee – immer wieder genau so abläuft. Und zwar auf Instagram. Kein Platz für frühmorgendliche Schinderei.

Das sieht dann etwa so aus:

Die Influencerin aus London, welche dieses Bild am Wochenende auf Instagram postete schrieb dazu: "Die besten Tage beginnen mit einem Lächeln und positiven Gedanken. Und Pfannkuchen. Und Erdbeeren. Und endlosem Tee."

Gleichzeitig verwies sie auf ihren YouTube-Kanal, auf dem ihre "morning routine" zu sehen sei und machte noch ein bisschen Werbung für ein Mundwasser.

Eigentlich ein Insta-Bild wie jedes zweite. Doch der Post von "scarlettlondon" warf in den darauffolgenden Stunden hohe Wellen.

Dass die Welt auf Social Media nicht ganz der Realität entspricht, ist ja eigentlich schon länger bekannt. 

Doch ein Twitter-User nervte sich derart über das Bild der britischen Influencerin, dass er einen gehässigen Tweet ins Netz stellte: 

Instagram sei eine lächerliche Lügenfabrik, die uns allen das Gefühl gebe, ungenügend zu sein, schrieb Twitter-User "Nathan" dazu. Seine Followerzahl: Überschaubar.

Dennoch ging der Tweet ab wie eine Rakete. Offenbar traf er einen Nerv.

Und zugegeben: Das Bild von "scarlettlondon" ist wirklich nicht wahnsinnig authentisch.

Da wären etwa die Pancakes. Oder sollen wir sagen die Tortillas?

Das Mundwasser auf dem Nachttisch wirkt auch etwas deplatziert.

Und die Frage: Steht auf der Tafel immer "Good Morning", oder muss das nach dem Aufwachen als erstes ausgewechselt werden?

Sind die Ballons immer da?

Einige der Reaktionen hatten denn auch durchaus ihre Berechtigung und waren charmant formuliert. 

Doch die 24-jährige Britin musste leider auch die Erfahrung mit Kommentatoren machen, die ihr die wüstesten Beleidigungen an den Kopf warfen. 

In einem gestern veröffentlichten Post, schrieb die junge Frau, dass sie sogar Morddrohungen erhalten habe.

"Jedes Mal, wenn ich meine Seite aktualisiere, strömen Hunderte neue bösartige Nachrichten auf mein Instagram-, Twitter- und YouTube-Konto. Einige davon enthalten Todesdrohungen. Es gibt jetzt Hunderttausende von Tweets im Internet, die über mich herziehen."

Ihr Feed sei kein Ort, der die Realität widerspiegle, gibt "scarlettlondon" zu:

"Ich persönlich denke nicht, dass mein Inhalt für junge Mädchen schädlich ist, aber ich stimme zu, dass Instagram falsche Erwartungen wecken kann, nach denen die Leute dann leben wollen. Und es tut mir von ganzem Herzen leid, wenn ich jemals jemanden dazu gebracht habe, sich durch meinen Inhalt ungenügend zu fühlen."

Aber man solle sich doch bitte daran erinnern, dass im Zentrum jedes viralen Sturms ein Mensch stehe.

Oder in anderen Worten: Gefährlicher als Fake-Pancakes ist noch immer der Hate-Speech, der im Internet um sich greift.

(cma)

Aber sobald du mehr als 20 Likes bei Insta hast:

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Video: watson/Marius Notter, Lia Haubner

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