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betrug beauty and the beast

Bild: imago montage

5 Betrugsmaschen, auf die du ab jetzt nicht mehr reinfällst. Wetten?!

silke ahrens

Passiert nicht nur den anderen: Einmal nicht aufgepasst und schon sind die Wertsachen weg. Die Angst bestohlen zu werden, kennt wahrscheinlich jeder.

Und in den wenigsten Fällen sind Diebe so niedlich

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Im Interview deckt Polizeikommissar Heide aus dem Revier Lutherstadt Wittenberg die gängigsten Betrugsmaschen im Alltag auf und gibt Tipps, wie du dich vor Diebstahl schützen kannst – du bist jetzt also vorgewarnt! 

Paket-Trick

Viele Menschen sind schon einmal in die Paket-Trick-Falle getappt. Die Masche: Die Briefkästen werden aufgebrochen und die Paketscheine gestohlen. Dann klingelt ein Unbekannter und gibt sich zum Beispiel als Bruder oder Schwester des Nachbarn aus und will das Paket abholen. Wenn du bemerkst, dass die Briefkästen im Haus aufgebrochen wurden, solltest du auf der Stelle handeln.

"Sofort bei der Polizei anzeigen, selbst wenn man denkt, dass es sich nur um Kleinigkeiten handelt."

Kommissar Heide

Der Experte: "Am besten ein Foto davon machen, und sich merken, wann man das festgestellt hat. Wenn die Briefkästen innen hängen, von außen prüfen, ob an der Tür Spuren zu finden sind. Dadurch kann man manchmal schon ausschließen, ob es jemand war, der Zugang zum Haus hat."

Wenn ein Unbekannter ein Paket abholen will: "In diesem Fall immer misstrauisch sein und sich den Personalausweis zeigen lassen, das wird bei der Post auch so gehandhabt. Die Tür am besten nur halb öffnen, damit man sie im Notfall schnell zuschlagen kann und dem Unbekannten ruhig ein paar Fragen stellen", empfiehlt Heide.

Erzähl mir keine Märchen...

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Will der Unbekannte sich im schlimmsten Fall Zutritt zur Wohnung mit einem Messer verschaffen und du konntest ihn abwehren, solltest du natürlich sofort die Polizei verständigen!

Jacke-Jacke-Trick

Wenn jemand im Restaurant seine Jacke an die Stuhllehne hängt, setzen sich die Täter dem Opfer gegenüber, also Rücken an Rücken, und hängen ihre Jacke ebenfalls an die Stuhllehne. Wenn das Portemonnaie des Opfers in der Jackentasche steckt, greifen die Täter mit ihren Händen durch ihre Jacke in die andere Jacke.

Antanz-Trick

Für diese Masche suchen sich die Täter meist Menschen aus, die augenscheinlich angetrunken sind. Durch das Antanzen werden diese abgelenkt und ihnen wird während des Körperkontakts das Portemonnaie gestohlen.

Dann lieber alleine tanzen

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Enkel-Trick

 "Dafür werden gezielt ältere Menschen aus dem Telefonbuch ausgewählt und angerufen. Fremde Personen geben sich dabei als der Enkel oder der Neffe aus und fragen nach Geld, weil sie sich zum Beispiel ein Auto kaufen wollen oder ganz hohe Schulden hätten", sagt der Kommissar. Die Notlage wird dabei als äußerst dringlich dargestellt. Sobald sich die älteren, oftmals demenzkranken Menschen bereit erklären, den Geldbetrag zu zahlen, wird dieser über Mittelsmänner an der Haustür abgeholt oder an einem Treffpunkt übergeben.

"Gegen diesen Trick können sich Menschen am besten wehren, indem sie der Person am Telefon Fragen stellen, die nur der Enkel beantworten kann."

Kommissar Heide

"Bei solchen Anfragen immer misstrauisch sein und wenn Sie merken, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt, sollten Sie am besten einen Treffpunkt vereinbaren und diesen der Polizei melden. Auf gar keinen Fall selbst zu diesem Treffpunkt kommen."

Und gibt es Geld, wenn es nicht wirklich der Enkel ist?!

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Ring-Trick

Beim Ringtrick gehen die Täter mit Messingringen, die teuer aussehen, aber meist nur einen Wert im Centbereich haben, auf Passanten zu. Diese angeblichen Fundstücke wollen sie dir dann gegen einen Finderlohn von beispielsweise 50 Euro "schenken". Eine Variation davon ist, dass sich die Täter Geld bei Menschen leihen und den Ring als Pfand zurücklassen, danach aber nie wieder auftauchen.

Wie kann man sich vor Diebstahl schützen?

Warum muss man in Deutschland eigentlich immer Bargeld dabei haben?

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Video: watson/Yasmin Polat, Marius Notter, Lia Haubner

Welche Gegenstände werden geklaut?

"Das Ziel ist in den meisten Fällen die Geldbörse. Größtenteils wird einfach das Geld herausgenommen und das Portemonnaie findet sich in der Nähe wieder. Das gleiche gilt für Handtaschen. Und sonst werden Wertgegenstände wie das Handy am häufigsten geklaut", sagt der Polizeikommissar.

Und wenn es doch passiert ist?!

"Wenn das Portemonnaie geklaut wurde, muss meist der Personalausweis und der Führerschein neu beantragt werden und einige Wertgegenstände sind versichert – also führt der erste Weg immer zur Polizei", erklärt der Experte. "Dort macht der Geschädigte eine Anzeige, gibt den Sachverhalt an und eine Personenbeschreibung ab. Dann erhält er eine Anzeigenbescheinigung und mit dieser geht er zur Versicherung und den Ämtern."

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de.

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