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Bitte nicht! 6 Pärchen-Angewohnheiten, die uns alle anwidern

05.07.18, 07:01

Jodok Meier / watson.ch, Elisabeth Kochan

Liebe ist schön, Liebe ist gut, aber die Menge macht das Gift. Die übertriebene, schmalzige, schleimig-klebrige Zelebrierung gegenseitiger Zuneigung mündet letztlich in (mindestens) sechs Pärchen-Marotten, die euer Umfeld früher oder später zur Weißglut treiben. Liebe Liebende, lasst die Finger von den folgenden 6 Marotten. Bitte.

Allen zeigen, wie unendlich happy ihr seid – vor allem online

Wenn die Welt zu klein ist für all die Liebe, die man zu geben hat, muss auf etwas ausgewichen werden, das größer ist als die reale Welt. Willkommen im Internet.

Und das sieht dann so aus:

Und wir nur so:

Bild: Giphy

Und weil die Reichweite auf Facebook schwindet: Ab auf Instagram. Nicht, dass jemand verpasst, wie glücklich du bist. Mittlerweile haben sich einige Prototypen herauskristallisiert:

1. Die Romantik-gibt's-bei-uns-rund-um-die-Uhr-Deppen

2. Die Hihi-wir-sind-ja-so-crazy-#soulmate-Witzbolde

Love is in the air in these @meundies matching pairs #MatchMeUndies 💕

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3. Die Wir-erleben-permanent-romantische-Abenteuer-und-merken-nie-wenn-wir-fotografiert-werden-Harmonie-Ultras

Pool days with you 😘 @courtneypaiige @ryanaltergott

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4. Die Starker-Mann-schöne-Frau-Happy-Life-Katalogmenschen

💪🏼😍🤗

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Alle Lebensbereiche verschmelzen lassen

"Normal" ist subjektiv – und das Gefühl für Normalität verändert sich. So kollidieren früher oder später die Weltbilder von Hardcore-Verliebten und dem Rest der Welt, wenn die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem verschwimmen.

Zum Beispiel ...

Bild: Watson Montage/Unsplash

... ist es plötzlich selbstverständlich, dass der Partner oder die Partnerin oder die Partner (wieso auch nicht?) überall dabei ist.

Oder dass ...

Bild: Watson Montage/Unsplash

... das süße Schatzkästchen voller intimer Geheimnisse selbstverständlich von Privat- in Gemeinschaftseigentum umgewandelt wird.

Aufhören zu existieren

Ja, übertreib. Nein, ich übertreibe nicht. Was drastisch klingt, ist erstens drastisch und zweitens eine äußerst beliebte Praxis unter Beziehungsfanatikern.

Drei Beispiele, um diesen Punkt etwas zu erläutern.

Bild: Watson Montage/Unsplash

Bild: Watson Montage/Unsplash

Bild: Montage Watson/Unsplash

Bild: Montage Watson/Unsplash

Der Punkt: Der Kollektiv-Gedanke mit gleichzeitiger Ausradierung des Individuums ist schön (Marx und Engels lassen grüssen). Aber manchmal interessiert es einen nun mal einfach, wie es dem Bro geht. Und nicht dem anthropomorphen Mischwesen, das aus einer grusligen Metamorphose entstanden ist.

Und wenn dir das auf den Sack geht, kennst du das hier auch:

Virtuell immer in Kontakt bleiben

Die oben beschriebene Metamorphose ist heikel. Was kann noch geliebt werden, wenn du und diese Person plötzlich ein und dieselbe Person sind?

Das kann man verhindern, indem Dinge unabhängig voneinander unternommen werden. Oder man es zumindest versucht.

Zum Beispiel so:

Bild: Montage Watson/Unsplash

Bei genauerem Hinschauen offenbart sich jedoch ...

... Schreckliches.

Sich andauernd öffentlich emotional paaren

Suchen zwei Liebende die Nähe zueinander, kann man das nicht verurteilen. Suchen sie diese Nähe jedoch immer und überall, wird die ganze Angelegenheit schnell unausstehlich.

Das äußert sich ...

... durch dieses Gefühl...

Bild: Montage Watson/imgflip

... oder dieses Phänomen... 

Bild: Montage Watson/imgflip

... oder diesen Blick

Bild: Montage Watson/imgflip

Für Pärchen maßgeschneiderte Gadgets besitzen

Nuff said.

Bye-bye, Männlichkeit

Lässt sich bestimmt gar nicht austricksen.

#LongDistancePillow 😂

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Das Fazit: Liebt euch!
Aber liebt euch euch zuliebe.

Bis es zur Beziehung kommt, muss man aber erstmal sowas durchstehen:

Video: Marius Notter, Yasmin Polat, Lia Haubner

Jetzt machst du dir Sorgen um deine Beziehung und musst dringend aufgeheitert werden?

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Amanda Oleander illustriert Menschen, vorzugsweise Pärchen, in sehr intimen Momenten und teilt diese mit ihren rund 481.000 Follower auf Instagram.

Dabei zeichnet sie die eng miteinander verbundenen Menschen nicht etwa beim Geschlechtsverkehr oder heftigen Diskussionen, sondern bei ganz normalen Alltagssituationen. Beim Angucken der Illustrationen merkt man: Es sind die kleinen Dinge, welche die ganz große Liebe ausmachen.

(cta)

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