Leben

Fürs verregnete Wochenende: 5 Film- und Serientipps aus dem neuen Streaming-Angebot

Pascal Scherrer / watson.ch

Da es regnet, habt ihr sicher Zeit, um die eine oder andere Serie zu streamen. Oder ihr macht euch mal wieder einen gemütlichen Filmabend. Material gibt es genug, denn auch im April haben Netflix, Sky und Amazon einiges online gestellt. Wir haben sieben interessante Titel herausgesucht.

"A Discovery of Witches"

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sky

Verfügbar bei: Sky Show
Neu aufgeschaltet: Staffel 1
Umfang insgesamt: 8 Episoden à 60 Minuten

Diana Bishop ist Historikerin und Hexe – doch mit ihrer übernatürlichen Seite will sie nichts zu tun haben. Als sie allerdings auf ein magisches Manuskript stößt, führt sie das geradewegs wieder zurück in die Welt des Übernatürlichen. Dort trifft sie auf den 1500 Jahre alten Vampir und Naturwissenschaftler Matthew Clairmont. Die beiden kommen sich näher, was einen absoluten Tabubruch darstellt und den Frieden zwischen Menschen und magischen Wesen gefährden könnte.

"A Discovery of Witches" ist eine neue Eigenproduktion von Sky, die bei Kritikern und Zuschauern gleichermassen ankommt. Die erste Staffel der Buchadaption hat auf Rotten Tomatoes einen Kritikerschnitt von glatten 100 Prozent. Das gefällt auch Sky, die die Serie bereits verlängert hat.

Der Trailer:

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Video: YouTube/JoBlo TV Show Trailers

"Was 'A Discovery of Witches' Staffel 1 an Originalität fehlt, wird von den starken Schauspielleistungen von Goode und Palmer aufgefangen."

"Bonding"

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netflix

Verfügbar bei: Netflix
Neu aufgeschaltet: Staffel 1
Umfang insgesamt: 7 Episoden à 13 bis 17 Minuten

Die junge Frau Tiff trifft in New York durch Zufall ihren früheren besten Freund Peter wieder. Doch beide merken schnell, dass sie nicht mehr die Personen von damals sind. Während Peter sich endlich als homosexuell geoutet hat, arbeitet Tiff als Domina. Da sie wegen des hohen Kundenandrangs unbedingt einen Assistenten braucht, engagiert sie Peter für diesen Job. Gemeinsam versuchen sie daraufhin den verrückten sexuellen Fantasien der Großstädter gerecht zu werden.

Eine schwarze Komödie, die laut Serienschöpfer Rightor Doyle lose auf seinen eigenen Erfahrungen basiert. Im Internet wird "Bonding" gerne als "Fifty Shades of Grey" in Serie aufgezogen. Im Gegensatz zum BDSM-Märchen hat "Bonding" die Kritiker aber überzeugt.

Der Trailer:

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Video: YouTube/KinoCheck International

Globe and Mail gefällt die Serie: "Witzig, schlau, feinfühlig und gleichzeitig grob – wenn man die Details des Fetischsex als grob empfindet – und am Ende sowohl bewegend als auch befreiend."

Die Zeitung "The Daily Dot" ist enttäuscht: "Bonding wirkt unterschrieben, ungeplant und schlussendlich enttäuschend."

"Bored to Death"

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hbo

Verfügbar bei: Sky Show
Neu aufgeschaltet: Staffel 1 bis 3
Umfang insgesamt: 24 Episoden à 25 Minuten

Der Nachwuchsschriftsteller Jonathan Ames ist mit seinem Leben unzufrieden. Seine Karriere strauchelt und seit kurzem ist er auch wieder Single. Dies verdankt er laut seiner Ex vor allem seinem übermäsßigen Konsum von Weisswein. Um seinem Leben neuen Schwung zu verleihen, gibt Jonathan seiner Fantasie nach und gründet eine Detektei. Doch als selbsternannter Detektiv stiftet er mehr Chaos, als dass er jemandem wirklich hilft.

"Bored to Death" hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und kam im deutschsprachigen Raum nie wirklich an. Dabei hat die HBO-Serie durchaus ihre Momente, vor allem für Fans von schwarzem Humor. Die Serie schafft es dabei sogar, sich nach der ersten Staffel noch zu steigern.

Der Trailer:

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Video: YouTube/HBO

Der "Boston Globe" mag "Bored to Death": "Es ist eine dieser kleinen Comedy-Serien, die ein bisschen wie ein Indie-Film funktioniert; mit außergewöhnlichem Humor und Charakteren."

Die Filmseite Hollywoodchigaco.com ist nicht überzeugt:"Ich verstehe den Wunsch, eine kantige Komödie zu machen. Aber es gibt eine feine Linie zwischen kantig & originell und nervig & dumm und 'Bored to Death' überschreitet die Linie zu oft."

"Unser Planet"

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netflix

Verfügbar bei: Netflix
Neu aufgeschaltet: Staffel 1
Umfang insgesamt: 8 Episoden à 50 Minuten

Die achtteilige Dokumentation zeigt die einzigartigen Habitate von Tieren rund um die Welt. Dabei wird die scheinbar karge Arktis genauso gezeigt wie der artenreiche Dschungel Südamerikas.

Mit "Unser Planet" präsentiert Netflix sozusagen den inoffiziellen Nachfolger des Mammutprojekts "Planet Erde" der BBC. Um die teilweise unglaublichen Aufnahmen zu drehen, nahmen sich die Macher vier Jahre lang Zeit. Insgesamt wurde in über 50 Ländern an mehr als 3500 Tagen gedreht.

Der Trailer:

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Video: YouTube/KinoCheck Home

Bei IndieWire ist man von der Doku-Serie angetan:"Die neue Serie bringt all ihre Energie auf, um Eindruck zu hinterlassen, opfert den Unterhaltungswert für die Chance, einige zum Umdenken zu bewegen."

Der "Daily Telegraph" bringt Kritik an: "Wunderschönes Filmmaterial, verdeckt jedoch nie die Tatsache, dass 'Unser Planet' wenig Interesse daran hat, das Genre neu zu erfinden."

"Spacewalker"

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nrm

Verfügbar bei: Amazon Prime Video
Spieldauer: 140 Minuten​

Mitte der 1960er-Jahre ist der Kalte Krieg in vollem Gange. Mittendrin tobt der Kampf um die Vorherrschaft im Weltraum. Die Sowjetunion hat die Nase vorn und bereits einen Kosmonauten erfolgreich ins All geschickt. Nun soll die Wostok-1-Mission den Vorsprung der UdSSR ausbauen. Die beiden Piloten Pavel Belyaev und Alexey Leonov sind entschlossen, sich dieser wagemutigen Aufgabe zu stellen. Zwei Wochen vor dem Start explodiert jedoch das Prüfungsraumschiff. Da die Zeit drängt, wird die Ursache nicht ermittelt, die Mission aber nicht abgebrochen.

Filme über den Kalten Krieg und auch über das Wettrennen im Weltraum gibt es viele. Diese sind aber in der Regel immer aus Sicht der USA erzählt. "Spacewalker" entstand 2017 in Russland und zeigt dementsprechend eine andere Seite des kosmischen Rennens.

Der Trailer:

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Video: YouTube/Moviepilot Trailer

Das Filmportal Moviebreak findet positive Worte: "'Spacewalker' beweist nicht nur, dass die Geschichte der russischen Raumfahrt in Sachen Dramatik ihrem westlichen Pendant in nichts nachsteht, sondern zeigt auch eindrucksvoll, dass der russische Film sich nicht hinter der Konkurrenz aus Hollywood verstecken muss."

Beim Filmportal Moviepilot ist man auch kritisch: "Optisch hat er am meisten gefallen."

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