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Deshalb führt Nike Schaufensterpuppen in Plus-Size ein

Als erste Sportmarke der Welt hat Nike in seinem Flagship Store in London Schaufensterpuppen mit Plus-Size-Größen eingeführt – auch Schaufensterpuppen mit Handicaps sind darunter. Nike will damit mehr Inklusivität bei Sportartikeln signalisieren.

Im umgestalteten Stock für Damenbekleidung gibt's außerdem ein erweitertes Sortiment mit Übergrößen. In einer Pressemitteilung von Nike hieß es:

"Um Diversität und Inklusivität im Sport zu feiern, wird der neu geschaffene Platz nicht nur für visuelle Inhalte von angehenden und professionellen Athletinnen genutzt. Nike zeigt auch erstmals Plus-Size- und Behindertensport-Schaufensterpuppen in einem Verkaufsraum."

Bereits 2017 führte Nike neue Sportbekleidungsgrößen ein, die von 1X bis 3X reichten. Die Modebotschafterin war damals das Plus-Size-Model Paloma Elsesser, die Influencerinnen Grace Victory und Danielle Vanier, und die Hammerwerferin Amanda Bingson.

Im Jahr darauf startete Nike eine Langzeit-Kollaboration mit Victory, die auf Twitter schrieb: "Ich bin so stolz darauf und freue mich, ein anderes Sport-Narrativ zu teilen."

Die beiden Influencerinnen Chloe Elliott und Grace Victory gehörten zu den Unterzeichnerinnen von einem im November 2018 veröffentlichten Brief im Magazin "Cosmopolitan".

Darin schrieben sie, dass 45 Prozent der übergewichtigen Käufer und Käuferinnen ihre Kleider online kaufen. Sie wünschten sich von Bekleidungsläden, ihr Sortiment an Übergrößen in den Läden zu vergrössern.

"Wir wollen die gleichen Kleider wie alle anderen, in Übergrößen, verfügbar im Laden", sagte die Schriftstellerin Laura Capon, die den offenen Brief ebenfalls unterzeichnete.

(jaw)

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