Auch die US-Schauspielerinnen Lori Loughlin ("Full House") und Felicity Huffman ("Desperate Housewives") sollen in den Skandal verwickelt sein.
Auch die US-Schauspielerinnen Lori Loughlin ("Full House") und Felicity Huffman ("Desperate Housewives") sollen in den Skandal verwickelt sein.Bild: AP

"Desperate Housewives"-Darstellerin soll in Uni-Betrugsskandal verwickelt sein

13.03.2019, 07:0713.03.2019, 08:39

In den USA sorgt der Vorfall für Aufsehen – und das ist nicht überraschend: Um ihre Kinder etwa in Yale oder Stanford zu platzieren, sollen Dutzende Prominente und andere wohlhabende Eltern diese und weitere Colleges und Universitäten in den USA bestochen haben.

  • Unter den fast 50 mutmaßlichen Tätern seien auch Schauspielerin Felicity Huffman (56), bekannt aus der TV-Serie "Desperate Housewives", und Lori Loughlin (54) aus der Sitcom "Full House".
  • Staatsanwalt Andrew Lelling kündigte die Anklage in Boston am Dienstag an. Beide Schauspielerinnen wurden Berichten zufolge festgenommen und sollten am Dienstag vor Gericht erscheinen.

Die Fälle reichen bis ins Jahr 2011 zurück. Durch "Bestechung und andere Formen des Betrugs" hätten die Betroffenen versucht, die Uni-Annahme ihrer Kinder zu erwirken, heißt es in der Anklage. Betroffen seien unter anderem die Universitäten Georgetown in Washington, Yale in Connecticut, die University of Texas sowie Stanford, die University of Southern California und die UCLA in Kalifornien. Auch bekannte Firmenchefs und ein Modedesigner sind laut "New York Times" unter den Angeklagten.

Teils sollten die Kinder der Angeklagten unabhängig von ihren sportlichen Leistungen als Sport-Stipendiaten angenommen werden, in anderen Fällen sollte es Hilfe bei Aufnahmeprüfungen geben. Viele US-Hochschulen locken herausragende Sportler mit wertvollen Stipendien. Unter den Angeklagten sind laut den Berichten mehrere Trainer von College-Sportmannschaften.

Schauspielerin Huffman soll laut Anklage 15.000 Dollar (13.000 Euro) Schmiergeld gezahlt haben, um zu erreichen, dass Antworten ihrer ältesten Tochter beim landesweiten Einstufungstest SAT nachträglich aufgebessert werden.

(pb/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Alle Storys anzeigen
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Rückruf von Wurst-Produkt: Schädliche Bakterien enthalten

Am Mittwoch wurde ein Lebensmittelprodukt der Heinrich Aldag Altländer Fleisch- und Wurstwaren GmbH aus Niedersachsen zurückgerufen. Der Hersteller hat eines seiner Wurst-Produkte gemeldet, weil es möglicherweise gefährliche Bakterien, sogenannte Listerien, enthält, wie das Online-Portal des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit meldet. Leider wurden keine Verkaufsstellen genannt, sodass man besser an allen Orten vorsichtig sein sollte.

Zur Story