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Kantouni auf Kalymnos: Auch an weniger bekannten Orten können Sie schöne Urlaube verbringen.   Robert Harding/imago

8 Top-Reiseziele für alle, die wirklich mal WOANDERS hinwollen

Ana Grujic

Bekannte Urlaubsdestinationen ziehen viele Touristen an. Wer aber keine Lust auf Menschenmassen hat, kann alternative Urlaubsorte besuchen – und dabei sogar sparen. 

Paris, New York, Barcelona : Wunderschöne Orte, die zu Recht zu den beliebtesten Reisezielen der Welt zählen. Dementsprechend viele Touristen wuseln durch die Städte. Preise für Unterkünfte und Verpflegung sind vor Ort oft sehr hoch. Für viele der Top-Reiseziele gibt es aber oft Alternativen, die weniger bekannt, dafür aber manchmal günstiger sind. 

Fès ist der Geheimtipp Marokkos

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Markt in Fès: Die Stadt in Marokko ist bekannt für ihre Altstadt voller Verkaufsstände.  imagebroker, imago

Ein Ort voller Paläste, versteckter Gärten und exotischer Märkte: Fès könnte die Kulisse für ein Märchen aus tausendundeiner Nacht sein. 

Fès liegt nordöstlich von Marrakesch und ist perfekt für alle, die Marokko fernab von Touristenströmen entdecken möchten. Die Altstadt von Fès gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein Paradies für Spaziergänger. In der sogenannten Medina sind nämlich Autos verboten. So könnt Ihr ungestört vom Verkehrslärm bummeln und authentische Märkte entdecken. Wenn Ihr genug vom Shoppen habt, lohnt sich auch ein Abstecher zu einer der ältesten noch bestehenden Bildungseinrichtungen der Welt: der Universität al-Qarawīyīn. 

Extra-Tipp: Trinkt einen Minztee, wenn euch zu warm wird. Das Nationalgetränk Marokkos soll gerade bei Hitze eine erfrischende Wirkung haben. 

Es muss nicht immer Kreta sein

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Pothia in Kalymnos: In Griechenland gibt es auch abseits der bekannten Inseln interessante Urlaubsorte. Robert Harding/imago

Wer auf einer griechischen Insel das Leben genießen möchte, muss nicht auf den überfüllten Stränden Kretas urlauben. Auch andere Inseln haben ihren eigenen Charme und sind ideale Orte um zu entspannen.

Kalymnos etwa ist noch um einiges weniger touristisch erschlossen als größere Inseln wie Kreta. Kletterbegeisterte schätzen die Insel wegen ihrer Kalksteingebirge schon länger. Auch wenn Ihr weniger an sportlichen Herausforderungen und mehr an einem ruhigen Urlaub interessiert seid, ist Kalymnos genau richtig. Im Norden der Insel finden sich nämlich kleine Dörfer, die ideal sind für alle Ruhesuchenden. 

Extra-Tipp: Kalymnos war früher als Insel der Schwammfischer bekannt. Heute noch verkaufen viele Souvenirstände das Naturprodukt. 

Brünn als frische Alternative zu Prag

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Altstadt von Brünn: In der tschechischen Stadt können Sie auch interessante moderne Bauwerke entdecken.   Danita Delimont, imago

Während Prag ein beliebtes Reiseziel für alle ist, die europäische Geschichte hautnah erleben wollen, ist Brünn genau richtig für jene, die Tradition und Moderne gerne mischen. 

Brno, so der tschechische Name Brünns, ist weniger überlaufen als die tschechische Hauptstadt. Gleichzeitig ist durch viele Cafés und Gastgärten aber immer etwas los auf den Straßen. Ein Spaziergang durch die Altstadt Brünns lohnt sich aber nicht nur wegen der Gastronomie. Neben den historischen Gebäuden finden sich nämlich auch immer wieder beeindruckende moderne Bauwerke. Besonders bekannt ist die Villa Tugend hat, die wegen ihres Baustils sogar zum UNESCO-Welterbe gehört. 

Extra-Tipp: Wenn Ihr Brünn von oben sehen wollt, lohnt es sich, auf den Turm des Alten Rathauses zu steigen. 

Barock bewundern in Lecce statt drängen in Rom

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Lecce: Die italienische Stadt ist zwar touristisch weniger erschlossen als Rom, bietet aber dennoch einige Sehenswürdigkeiten. Sepp Spiegl, imago

Wer schon einmal in Rom war, weiß, dass das Gedränge im Kolosseum und vor dem Trevi Brunnen höllisch ist. Kommt noch Hitze und langes Warten vor Sehenswürdigkeiten dazu, verliert man schnell die Freude an der ewigen Stadt. 

Dabei geht es in Italien auch anders: Die Stadt Lecce liegt auf dem Stiefelabsatz der italienischen Halbinsel. Kulturinteressierte können neben Kirchen und anderen historischen Bauten vor allem auch die regionale Sonderform des Barocks bewundern: den barocco leccese. Ein gutes Beispiel für den üppigen Baustil ist die Fassade der Basilika Santa Croce. Praktisch für alle, die Sightseeing gerne mit kulinarischen Genüssen verbinden: Restaurants und Cafés sind selbst um die Sehenswürdigkeiten herum noch günstiger als in Rom. 

Extra-Tipp: Das Amphitheater im Stadtzentrum können Sie kostenlos besichtigen. 

Schlemmen und schwimmen in San Sebastián

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La Concha: Der Strand in San Sebastián hat seinen Namen aufgrund seiner Muschelform. imagebroker, imago

Wer lieber spanische Lebenskunst statt touristisches Gedrängel erleben möchte, sollte lieber nach San Sebastián statt nach Barcelona fahren. 

Der kleinere Ort liegt im Baskenland nahe der französischen Grenze und ist unter anderem bekannt für seinen Strand La Concha, spanisch für "die Muschel". San Sebastián hat aber auch einiges für Gourmets zu bieten. Die Stadt hat eine hohe Dichte an Sterne-Restaurants und viele gastronomische Gesellschaften, sogenannte Sociedades Gastronómicas, deren Mitglieder einander bekochen. 

Extra-Tipp: Kostet Pintxos. Allerlei Leckerbissen werden bei diesem Gericht auf ein Stück Brot gespießt. Die kunstvollen Happen sind typisch für die Küche San Sebastiáns. 

Dinosaurier entdecken in Chicago

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Skyline von Chicago: Die US-amerikanische Stadt liegt am Lake Michigan.  Kraft, imago

Es gibt nur ein New York: Die Mischung an verschiedenen Kulturen und Menschen ist einzigartig. Was New York aber mit vielen anderen Städten gemein hat, sind hohe Preise und viele Touristen.

Eine günstigere Alternative in den USA ist Chicago . Entspannen Sie am Lake Michigan , dessen Fläche größer ist als die der Schweiz. Wenn Sie lieber sportliche Aufregung erleben möchten, können Sie die Spiele einer der beiden Baseballmannschaften Chicagos besuchen. Regnerische Nachmittage lassen sich am besten in einem der zahlreichen Museen verbringen. Im Field Museum wird auch garantiert niemandem langweilig, dort ist nämlich das größte T-Rex-Skelett der Welt ausgestellt. Viele der Veranstaltungen könnt Ihr günstiger besuchen, als ihre Gegenstücke in New York – dabei aber mindestens genauso viel Spaß haben.

Extra-Tipp: Gönnt euch die Chicago-Varianten bekannter Fast-Food-Klassiker. Ob Hot Dog oder Pizza: Chicago hat diesen Speisen einen eigenen Stempel aufgedrückt. 

Gemütlich spazieren in Brighton

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Brighton: Die Küstenstadt ist gemütlicher als die große Hauptstadt London.  Loop Images, imago

Wem London zu stressig und groß ist, findet in Brighton eine entspannte Alternative. 

Nur eine halbe Zugstunde vom Flughafen London Gatwick entfernt, liegt die Stadt direkt am Meer. Statt großer Touristenmassen flaniert Ihr hier vor allem mit Einheimischen durch die schmalen Gassen der Einkaufsstraßen. Statt überteuerter Restaurants gibt es hier noch das eine oder andere urige Pub zu entdecken. Und wer mal entspannen möchte, kann sich einfach ans Meer setzen. 

Extra-Tipp: In Snoopers Paradise, einem riesigen Second-Hand-Shop, findet Ihr neben allerlei Skurrilitäten auch günstige Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. 

In Lyon speisen Sie wie Paul Bocuse

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Lyon: Die drittgrößte Stadt Frankreichs ist eine charmante Alternative zu Paris.  Paulo Amorim, imago

Wenn Ihr Frankreich von seiner köstlichen Seite kennenlernen möchtet, lohnt sich ein Besuch in Lyon.

Die drittgrößte Stadt Frankreichs hat eine Altstadt, die sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Wer nach einem Tag voller Sightseeing Stärkung braucht, findet in Lyon sicher etwas, was ihm schmeckt. Die Lyoner Küche ist nämlich bekannt dafür, aus regionalen Zutaten raffinierte Gerichte zu kreieren. Sogar Meisterkoch Paul Bocuse hat hier sein Handwerk gelernt. 

Extra-Tipp: Besucht die Halles de Lyon. In der Markthalle könnt Ihr lokale Produkte kaufen und verkosten. 

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de

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