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Diese 8 Geschichten beweisen: Karma gibt es wirklich! đŸ˜±

09.06.18, 08:32 09.06.18, 19:15

Michelle Marti 

Sagte man frĂŒher noch "Gott straft sofort", sprechen wir heute hĂ€ufig von Karma. Die Bedeutung ist aber die gleiche geblieben. Du glaubst nicht an die sofortige Strafe fĂŒr böse Handlungen? Wir haben etwas herumgefragt und acht Geschichten zusammengetragen, die dich vom Gegenteil ĂŒberzeugen.

P.S.: Damit uns ĂŒberhaupt jemand etwas erzĂ€hlt, mussten wir versprechen, dass wir die Geschichten anonym veröffentlichen. So, und jetzt viel Spaß.

Der besetzte Platz

"Ich war mit dem Zug unterwegs zur Arbeit. Da ich an diesem Tag Geburtstag hatte, brachte ich einen Kuchen mit. Dieser lag neben mir auf dem Sitz, weil ich sonst keinen Platz hatte und nicht wollte, dass er kaputt geht. Dann stieg eine Frau ein, die sich furchtbar darĂŒber aufregte, dass ich mit meinem Plastiksack einen ganzen Platz besetze.

Es gab noch andere freie Sitze, aber es ginge "ums Prinzip", wie sie mehrmals betonte. Ich kam gar nicht so weit, ihr zu erklĂ€ren, dass ein Kuchen im Sack ist, da schmiss sie schon ihre Tasche drauf und sagte irgendwas von wegen: "Dann kann ich ja meine Tasche auch auf ihren Sitz werfen." 

Der Kuchen war hinĂŒber und ich ziemlich wĂŒtend. NatĂŒrlich hat sie sich nicht entschuldigt, er hĂ€tte ja in erster Linie gar nicht dahin gehört. Nun, jetzt ratet, wohin die gute Frau an dem Morgen unterwegs war? Genau, in mein GeschĂ€ft, zu einem VorstellungsgesprĂ€ch. Tja ...

(Den Job hat sie ĂŒbrigens nicht bekommen)."

Der Stolperstein

"Vor unserer Wohnung befand sich ein Parkplatz, der zum Mehrfamilienhaus gehörte. Dort parkten die Freunde unseres jungen Nachbarn oft ihre aufgemotzten Autos. Beim hin- oder wegfahren streiften sie immer einen Teil unseres Blumenbeetes, was uns ziemlich wĂŒtend machte.

Um ihnen eins auszuwischen, stellten wir einen großen Stein vor die Blumen, den man je nach Autohöhe nicht gleich gut sehen konnte. NatĂŒrlich in der schadenfreudigen Hoffnung, dass vielleicht mal einer hineinfahren und so seine Lektion lernen wĂŒrde.

Doch die Einzigen, die hinein fuhren, waren meine Mutter und meine Schwester. Wie sagt das alte Sprichwort so schön: 'Wer andern eine Grube grÀbt, fÀllt selbst hinein.'"

Kinder, Kinder

"Ich war noch ganz klein, vielleicht vier Jahre alt. Wir hatten im Wohnzimmer einen kleinen Salontisch, der mir damals bis zu meinem Bauch reichte. Ich hatte meinen SchlabberlÀtzchen ausgezogen, ihn wie ein Lasso um mich herum geschwungen und bin mit Indianergeheul um den Tisch gerannt.

Meine Mutter meinte, ich solle vorsichtig sein, denn auf dem Tisch stand eine Porzellanvase. Ich entgegnete: "Nei nein, ich passe schon auf!" Sie verdrehte nur die Augen und es vergingen keine zwei Sekunden, da hörte man auch schon die Vase auf dem Boden aufprallen und in tausend Teilchen zersplittern.

So kann es gehen, wenn man nicht auf Mama hört!"

LĂŒgen lohnt sich nicht!

"Die Bank, bei der ich arbeitete, wurde im FrĂŒhling 1994 von einer anderen ĂŒbernommen. Es war eine große VerĂ€nderung, denn vom ursprĂŒnglichen Team war ich die Einzige, die bleiben durfte und auch die Einzige, die alles kannte (außer natĂŒrlich das neue System). ZusĂ€tzlich zum neuen Personal kamen auch neue Formulare. Diese interne Umstellung erfolgte am Samstag vor der Neueröffnung.

Ich Schlaumeier hatte natĂŒrlich keine bessere Idee, als an diesem Tag krank zu machen. Somit musste ein ganz neues Team ohne große Ahnung sĂ€mtliche Formulare auswechseln.

Am Montag danach strömten die Kunden nur so herein, denn der Geldautomat hatte das ganze Wochenende nicht funktioniert. Sie hatten wĂ€hrend dieser Zeit keinen Zugriff auf ihr Bankkonto gehabt und waren dementsprechend ziemlich wĂŒtend.

Die Schalterhalle fĂŒllte sich und gleich der erste Kunde wollte Traveller Cheques kaufen. Damals war das noch eine riesige Prozedur. So weit so gut. Ein Griff zum gewohnten Platz; aber wo sind die Formulare? Ich habe ĂŒberall gesucht, geschwitzt und innerlich geflucht, konnte sie aber nirgends finden und darum keine Cheques verkaufen.

Im Nachhinein stellte sich dann heraus, dass die Formulare am Samstag alle weggeschmissen wurden. WĂ€re ich doch nur da gewesen! Dieser Montag war wahrscheinlich der schlimmste Arbeitstag meines Lebens."

Gebrochenes Herz

"Eigentlich glaubte ich ja nie wirklich an Karma, aber eines Tages wurde mir das Gegenteil bewiesen. Ich war damals in einer langjĂ€hrigen Beziehung und es war eigentlich alles gut – dachte ich zumindest. Ein paar Differenzen gab es schon, aber im Großen und Ganzen war alles in Ordnung und wir waren kurz davor, zusammen zu ziehen.

Meine damalige Freundin ging fĂŒr eine Woche als Leiterin in ein Lager. ZurĂŒck kam sie mit einer neuen Liebe, verließ mich kurzerhand und alles war aus. Den Mietvertrag hatten wir zum GlĂŒck noch nicht unterschrieben, aber die Einrichtung hatten wir bereits teilweise gekauft. Ein Jahr und viel Kummer spĂ€ter, ging es mir schon wieder besser.

Doch was dann passiert ist, lĂ€sst mich an Karma glauben. Ihre neue Liebe ging genau ein Jahr spĂ€ter ebenfalls als Leiter in ein Lager. Dort vergnĂŒgte er sich mit einer Anderen, kam zurĂŒck und verließ meine Ex-Freundin fĂŒr die Neue. Mein Mitleid hielt sich sehr in Grenzen."

Auch WĂ€nde haben Ohren

"Als wir noch zur Schule gingen, waren die Hausmeister nicht sehr beliebt, weil sie uns meistens den Spaß an unserer jugendlichen Zerstörungswut verdorben haben. Wenn wir aber etwas verloren hatten, dann mussten wir in der Hausmeisterloge unsere Sachen wĂ€hrend der Öffnungszeiten abholen.

Als eine Kollegin dringend einen SchlĂŒssel aus der Loge brauchte, kamen wir knapp zu spĂ€t und der Hausmeister ignorierte unsere Klopfversuche an der Scheibe genĂŒsslich. Mein pubertĂ€res Ich hatte eine sehr große Klappe und so hatte ich keine Probleme damit, ein bisschen ĂŒber den Hausmeister zu fluchen.

Leider konnte man meine Flucherei sehr gut durch die Scheibe hören. Im nĂ€chsten Moment öffnete er die Scheibe und stauchte mich zusammen, als hĂ€tte ich gerade seine Mutter ĂŒberfahren. Den Fundgegenstand bekamen wir natĂŒrlich nicht. DafĂŒr wurde er kurz darauf entlassen.

Ich weiß nicht, was das jetzt Karma-technisch bedeutet, aber ich glaube wir haben beide etwas davon abbekommen."

Große Klappe, nichts dahinter

"Ich hatte gerade frisch meine Lehre begonnen und war etwa in meiner zweiten Woche. Da kam ein Kunde vorbei und wollte eine große, leere Metallgasflasche gegen eine volle umtauschen. Ich wusste gerade einmal, wo der SchlĂŒssel zum Gasschrank hing und wie man den Gasschrank aufmachte.

Der Kunde drĂŒckte mir seinen AutoschlĂŒssel in die Hand, damit ich die Gasflasche schon einmal einladen konnte, wĂ€hrend er noch etwas durch den Laden schlendern wollte. Aus Spaß sagte er zu mir: "Aber lade mir dann keine leere Flasche ein, gell." Ich ließ mich zu einer dummen Angeberei hinreißen und sagte: "Haha, nein, nein, ich weiß schließlich, was ich tue." 

Wie gesagt, ich war in meiner zweiten Woche und wusste ĂŒberhaupt nicht, was ich tue. Ich habe also die neue Gasflasche in den Kofferraum gepackt, abgeschlossen und dem Kunden im Laden seine AutoschlĂŒssel ausgehĂ€ndigt. Danach ging ich ins Lager und erzĂ€hlte einem Mitarbeiter, was ich gerade gemacht habe.

Dieser fragte mich: "Hast du den Plastik weggerißen?" Ich hatte keine Ahnung, wovon er redet. "Plastik?" "Bei leeren Gasflaschen reißt man immer den Plastik vom Flaschenhals, damit man weiß, welche Flaschen voll und welche leer sind." Ich wurde kreidebleich.

Nur fĂŒnf Minuten zuvor, hatte ein frischgebackener, großmĂ€uliger Lehrling, eine Gasflasche ohne Plastik um den Flaschenhals in den Kofferraum eines gewissen Kunden eingeladen. Panisch stĂŒrzte ich nach draussen. GlĂŒcklicherweise war der Kunde noch da. Doof nur, dass ich jetzt zu ihm gehen und beichten musste, dass ich ihm tatsĂ€chlich eine leere Gasflasche eingeladen habe. Alle, außer mir, haben sich köstlich amĂŒsiert."

Vollgestopfter ÖV

"Es war im Winter und bitterkalt, die Trams und Busse waren voll. Und zwar so richtig voll. Man konnte gar nicht umfallen, wenn das Tram abrupt bremsen musste, weil man keinen Platz zum Umfallen hatte. Ich, eingequetscht zwischen vielen Menschen, wartete also, bis ich meine Haltestelle hörte und drĂŒckte mich irgendwie vorsichtig zur TĂŒre.

20 "Entschuldigungs" spĂ€ter war ich dann draußen und hörte noch, wie mich irgendeiner verfluchte, weil ich ihn geschubst hatte â€“ angeblich. Wie gesagt: Es war vollvollvoll! Ich lief also weiter und auf einmal traf mich ein Schneeball von hinten. Ich drehte mich um und sah einen Trottel lachen (den, den ich angeblich geschupft hatte). Ich fragte, ob das sein Ernst sei? Er lief fluchend weg und â€“ ZACK â€“ rutschte aus. Haha. Das war ein sehr schöner Moment."

Und jetzt du: ErzÀhl uns in den Kommentaren von deinem Karma-Erlebnis!

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