Leben

Bison attackiert Neunjährige – und die Eltern flüchten

Unheimliche, erschreckende Szenen im Yellowstone-Nationalpark am Montag: In dem unter Naturschutz stehenden Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming hat ein umhersträunendes Bison am Montag ein neunjähriges Mädchen angegriffen.

Die Attacke sorgte jedoch noch aus einem anderen Grund für Aufsehen:

Die Eltern des angegriffenen Kindes seien bei dem heranstürmenden Bison davon gelaufen, das Mädchen sei dem Wildtier schutzlos ausgeliefert gewesen, berichten Augenzeugen.

Offizielle des Yellowstone-Nationalparks, der im Jahr von rund vier Millionen Menschen besucht wird, nahmen den Vorfall zum Anlass, erneut an die Sicherheitsvorschriften in dem Park zu erinnern: Bei den Tieren im Nationalpark handele es sich um Wildtiere.

Man rate daher, sich von Bison, Elch und Hirsch stets 25 Meter und etwa 100 Meter von Bären und Wölfen entfernt zu halten. "Wenn nötig, drehen Sie sich um und gehen Sie in die andere Richtung, um zu vermeiden, dass Sie mit einem wilden Tier in der Nähe interagieren", hieß es in einem Statement.

In dem riesigen US-Nationalpark Yellowstone kommt es immer wieder zu Zwischenfällen mit Touristen und Wildtieren.

(pb)

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Ich wollte Eltern überzeugen, dass Impfen schlecht ist – und scheiterte glücklicherweise

Viola Morgenbrod hat unter anderem Biochemie und Biomedizin studiert. Ihre Eltern waren Alt-68er – Impfen war für die Familie damals kein Thema. Erst als Erwachsene und Mutter hat Morgenbrod sich mit Impfungen und ihrer Einstellung dagegen auseinandergesetzt. Dabei lernte sie, ihre eigenen Ansichten infrage zu stellen. Die Geschichte einer Imfpgegnerin, die keine mehr ist.

Impfen war für mich bis zum Erwachsenenalter kein Thema. Ich dachte immer: Manche impfen, manche eben nicht. Und ich gehörte zur letzteren Gruppe: Als Kind wurde ich nur gegen Dypthterie, Tetanus und Polio geimpft.

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