Leben
Bild

Das ist der größte Weihnachtsbaum der Welt. Bild: imago images/ Friedrich Stark

Von Berlin bis Rio: Die spektakulärsten Weihnachtsbäume der Welt

Ein Weihnachtsbaum gehört zum Fest. Besonders beeindruckende Exemplare sind auf der ganzen Welt zu finden – auch in Deutschland.

Groß, grün und nach Nadelwald duftend: So in etwa sind die Kriterien für einen klassischen Weihnachtsbaum. Doch es gibt Exemplare, die ganz anders sind und trotzdem Weihnachtszauber versprühen.

Berlin: Der Schönheitskönig

Bild

Seit dem 1. Dezember steht der Baum wieder beleuchtet vor dem Brandenburger Tor. Bild: imago images / A. Friedrichs

Direkt vor dem Brandenburger Tor , am Pariser Platz, funkelt der vielleicht schönste öffentliche Weihnachtsbaum Deutschlands. Die riesige Tanne war seit der deutschen Wiedervereinigung ein Geschenk von Berlins norwegischer Partnerstadt Drøbak. Zum fünften Mal kommt der Baum auch 2019 aus Thüringen. Rund 30.000 Lämpchen und hunderte Christbaumkugeln schmücken den Baum.

Rio de Janeiro: Der Schwimmende

Bild

Das Prachtstück ist natürlich kein echter Baum, sondern ein Metallgerüst. Leider sieht er nur im Dunkeln so spektakulär aus. Bild: imago images / fotoarena

Zu Beginn der Adventszeit hat ein besonderer Weihnachtsbaum seinen spektakulären Auftritt: ein schwimmendes Exemplar aus Rio de Janeiro. Mit einer Höhe von rund 70 Metern ist er einer der höchsten seiner Art. Fast eine Million Glühlampen lassen ihn jeden Abend in acht verschiedenen Mustern erstrahlen.

Zürich: Der Singende

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

#Zurich singing Christmas tree

Ein Beitrag geteilt von Heather (@heather_yeg) am

Funkeln, das können die meisten Weihnachtsbäume. Aber singen? Dieses Kunststück bringt nur der "Singing Christmas Tree" von Zürich zustande. Am Werdmühleplatz gibt es täglich Auftritte von Chören aus der ganzen Schweiz. Auf einer haushohen Bühne tragen die Gruppen dann ihr Weihnachtsrepertoire vor. Sie bringen den Baum zum Klingen und versetzen die Zuhörer in vorweihnachtliche Rührung. Der romantische Weihnachtsmarkt mit seinem nostalgischen Karussell tut sein Übriges.

New York: Der Weltberühmte

Bild

Die Lichter des Baumes werden jedes Jahr mit einer feierlichen Zeremonie angeschaltet. Bild: dpa

Das offizielle Christmas Tree Lighting ist Startschuss zur Weihnachtszeit. In diesem Jahr ist der Baum 23 Meter hoch – und hat schon 70 Jahre hinter sich. Allein die Lichterkette, die den Baum in weihnachtlichem Glanz erstrahlen lässt, ist rund acht Kilometer lang. Die Fichte ist außerdem mit einem Stern mit über 20.000 Swarovski-Kristallen dekoriert – ein umwerfender Anblick vor dem weltberühmten Rockefeller Center.

Washington: Der Altehrwürdige

Bild

The National Christmas Tree: US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania haben die Beleuchtung des Baumes eingeschaltet. Bild: imago images / zuma press

Der "Nationale Weihnachtsbaum" ist in diesem Jahr eine mehr als neun Meter hohe Blaufichte aus dem Bundesstaat Pennsylvania. Sie steht im Ellipse-Park zwischen dem Weißen Haus und dem Washington Monument. Der "Nationale Weihnachtsbaum" geht auf eine fast 100 Jahre alte Tradition zurück: Erstmals brachte Präsident Calvin Coolidge 1923 einen Weihnachtsbaum in dem Park zum Leuchten. Der "Nationale Weihnachtsbaum" ist mit der Zeit gegangen: Seit dem Jahr 2013 hat er sogar einen eigenen Twitter-Account.

London: Der Wikinger

Bild

Der Weihnachtsbaum ist ein Geschenk der Norweger an die Briten – als Dank für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg. Bild: imago images / zuma press

Die Geschichte des Weihnachtsbaums am Trafalgar Square geht auf den Zweiten Weltkrieg zurück. Er ist eine Gabe der Norweger an die Briten, als Dankeschön für ihre Unterstützung im Krieg. In diesem Jahr ist der Baum 90 Jahre alt und 25 Meter hoch. Bis zum 6. Januar erleuchtet und erwärmt er die Herzen der Londoner.

Dortmund: Der Riese

Bild

Ein Baum, gemacht aus 1700 Fichten, gehalten durch ein Stahlgerüst. Bild: imago images/ friedrich stark

Am Hansaplatz in Dortmund steht dieser Hingucker: rund 45 Meter hoch, 40 Tonnen schwer und zusammengebaut aus 1.700 Fichten aus dem Sauerland. Das ist der größte Weihnachtsbaum der Welt. Er ist dekoriert mit mehr als 48.000 Lichtern, Leuchtornamenten sowie einem 200 Kilo schweren Engel auf der Spitze. Vier Wochen dauern die Aufbauarbeiten des XXL-Weihnachtsbaums, bevor er vom Bürgermeister eingeschaltet wird. Dann ist er wieder der größte Weihnachtsbaum der Welt.

Der nachhaltige Geheim-Tipp für Zuhause: Der Weihnachtskaktus

Und wenn man keinen Baum schlagen will? Dann haben wir einen Tipp. Einmal wäre da der Schumbergera, er wird auch als Weihnachtskaktus bezeichnet. Die Pflanze aus der Gattung der Kakteengewächse kommt ursprünglich aus brasilianischen Küstenwäldern. In Europa gilt sie als beliebte Zimmerpflanze zur Weihnachtszeit, da sie ihren Blütenstand in der Winterzeit trägt.

Bild

Süß und klein Bild: dpa

Falls es dann aber doch etwas größer und weihnachtlicher werden soll, gibt es hier die Alternative:

In diesem Video könnt ihr euren eigenen Weihnachts-Kaktus basteln.

abspielen

Video: YouTube/OurGregoryHome

Eine Idee der besonderen Art ist dieses Exemplar hier. Es besteht hauptsächlich aus alten Rohren, einem Blumentopf und Nadelgewächs-Imitat. Gut ist: der außergewöhnliche Look, die einfache Machart und das man wenig Geld ausgeben muss. Nicht so nachhaltig ist: dass der Kaktus hauptsächlich aus Plastik besteht. Dafür kann man ihn aber jedes Jahr wieder verwenden und kein Baum muss entsorgt werden.

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum für Hartz-IV-Empfänger dunkle Zeiten anbrechen

Es war eine gute Nachricht für alle Hartz-IV-Empfänger, die im September verkündet wurde: Alleinstehende bekommen nach dem Regelsatz acht Euro mehr im Monat, Paare sechs Euro. Damit steigt der Betrag auf 432 Euro. Es ist nicht viel, aber für einen Hartz-IV-Empfänger könnte sich das unter Umständen bezahlt machen.

Es gibt aber auch schlechte Nachrichten: Die Strompreise werden im kommenden Jahr steigen.

Gut 400 Stromanbieter werden ihre Preise um durchschnittlich 5,5 Prozent anheben, wie das …

Artikel lesen
Link zum Artikel