Nachhaltigkeit
14.06.2019, Brandenburg, Lietzen: Unterschiedliche Wildblumen bl

10.000 Hektar Land sollen in den kommenden Jahren in Brandenburg erblühen. Bild: ZB / Patrick Pleul

30 Millionen Euro: Wie Brandenburg gegen das Insektensterben kämpft

Buchweizen, Wilde Möhre, Lupine: Am Rand vieler brandenburgischer Felder wird es in diesem Sommer richtig bunt. Das Landwirtschaftsministerium von Brandenburg fördert seit dem Herbst sogenannte Blühstreifen – Bauern erhalten Geld, wenn sie am Rand ihrer Felder Wildblumen und Kräuter anpflanzen.

700 Euro bekommen die Landwirte "rbb24" zufolge pro Jahr und Hektar – insgesamt stehen für die kommenden Jahre 30 Millionen Euro zur Verfügung. Das Landwirtschaftsministerium will damit erreichen, dass sich nützliche Insekten ansiedeln und vermehren.

Und mit dem Frühling zeigten sich die ersten Blumen am Feldrand. 400 Bauern haben das Förderprogramm laut "rbb24" beantragt. Auch sie profitieren von den Blumen: Bienen oder Erdwespen, die sich dort ansiedeln, vertreiben die Schädlinge von den angrenzenden Feldern – eine natürliche Schädlingsbekämpfung also.

Wildpflanzen und Kräuter haben zudem tiefe Wurzeln und können so Wetterumschwünge und Trockenperioden überstehen.

(ftü)

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