Nachhaltigkeit
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bild: nasa/montage

Diese Satelliten-Bilder zeigen die einzig gute Seite des Coronavirus

Auf einmal hat das Coronavirus auch etwas Gutes: Wie Satellitenbilder der Nasa zeigen, ist die Luftverschmutzung in China seit dem Ausbruch des Virus massiv gesunken.

Vor allem die Stickstoffdioxidkonzentration in der Luft hat rapide abgenommen. Das schädliche Gas wird hauptsächlich von Autos, Kraftwerken und großen Industrieanlagen ausgestoßen.

Die Nasa führt den Rückgang zumindest teilweise auf die deutlich verringerte wirtschaftliche Tätigkeit in China zurück. Auch die hohe Anzahl an Quarantänemaßnahmen und der damit einhergehende reduzierte Verkehr auf den Straßen tragen ihren Teil dazu bei.

Die Bilder aus Wuhan, dem Epizentrum der Corona-Krise, sprechen Bände:

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bild: nasa

Doch nicht nur in Wuhan nimmt die NO2-Belastung massiv ab. Gemäß den Wissenschaftlern der Nasa lässt sich das Phänomen in ganz China beobachten.

Fei Liu, eine Luftqualitätsforscherin der Nasa, ist erstaunt wegen des drastischen Rückgangs der Gase:

"Das ist das erste Mal, dass ich so einen dramatischen Rückgang über so einem großen Gebiet erlebe."

Es sei normal, dass es bei spezifischen Events wie zum Beispiel dem chinesischen Neujahr, wenn viele Firmen und Fabriken geschlossen haben, zu einem Rückgang der Emissionen komme. Danach würden diese jeweils jedoch schnell wieder ansteigen. Nicht so dieses Jahr.

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bild: nasa

"Dieses Jahr ist die Rückgangsrate signifikant höher als in den vergangenen Jahren. Zudem hält sie auch länger an", sagte Liu. Die NO2-Werte lägen momentan bis zu 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt für diese Jahreszeit.

(dfr/watson.ch)

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