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Ballerina, Anwältin oder einfach berühmt: Das wollte die watson-Redaktion früher werden

Wir alle hatten Wünsche, Träume, Vorstellungen von Berufen, die wir als Kinder ergreifen wollten und von denen wir bis heute froh sind, dass wir es nicht getan haben. Oder auch nicht. 

Spoiler: Der erste Berufswunsch hat sich bei keinem von uns erfüllt. Wir alle haben es besser getroffen. 

Wir sind bei watson!

Aber eigentlich wollten wir mal etwas ganz anderes mit unserem Leben anfangen...

Julia

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"Ballerina und Schriftstellerin wollte ich werden. Ich habe als kleines Mädchen Ballettunterricht bekommen und wollte deshalb Ballerina werden – mit ungesundem Ehrgeiz: Mit 7 Jahren tanzte ich die Hauptrolle in meiner Gruppe, bekam aber am großen Tag der Show 41 Grad Fieber. Mein Gesicht war puterrot und meine Arme eiskalt, aber ich wollte unbedingt auf die Bühne. Also hat meine Mutter mir erlaubt, eine Stunde aus dem Bett zu steigen und unter Antibiotika zu tanzen. Ich erinnere mich noch, wie mir mitten auf der Bühne schwindelig wurde und ich mit letzter Kraft den Knicks zu Ende brachte. Danach fuhr ich das Ganze ein bisschen runter." Bild: Hella Wittenberg

Gavin

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"Ich habe in der Pubertät damit begonnen, mir ganz RADIKAL die Haare zu färben. Türkis, Pink, Grün, Halb-rot-halb-Blond, ALLES. In der Zeit von 14-16 fängt man dann ja auch an, sich so ungefähr zu überlegen, wohin das Jobschiff so fahren soll. Leider hat mich relativ schnell die Realität eingeholt, als ich mit dem Gedanken spielte, Friseur zu werden. Schlechter Lohn, schlechte Arbeitsumstände und die Tatsache, dass ich als Linkshänder mit zwei rechten Händen komplett unfähig bin, Handwerk auszuüben. Aber an dieser Stelle mal: Big Shout out an alle Frisöre, solange ich noch Haare habe! Mein zweiter Plan hieß dann: Lehrer werden. Jeden Tag auf einer Bühne zu stehen und einem Publikum zu erzählen, wie die Welt funktioniert, fand ich irgendwie reizvoll. Als ich dann während einer Projektwoche, in der der ganze Jahrgang auf Klassenfahrt gefahren ist, mal eine 7. Klasse betreuen durfte, war mir bereits am ersten Abend klar: Dieser Job würde mich sofort die Haare ausreißen lassen. Und dann hätte mir auch die Friseurausbildung zuvor nichts mehr gebracht." bild: hella witenberg

Anne-Kathrin

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"Ich wollte Anwältin werden, da ich völlig süchtig nach allen Gerichtsshows war. Es dauerte jedoch einige Zeit, bis ich verstand, dass sie geskriptet sind. Meine Freundinnen und ich dachten zunächst: alles real. Dann fand jemand heraus: Die wahren Täter sehen im Fernsehen ihr Urteil. Irgendwann wurde mir klar: Das macht alles überhaupt keinen Sinn. Und dann fand ich Anwälte auch nicht mehr so cool. Hier aber noch mein Lieblingsfall von damals: "Auf der Geburtstagsfeier ihres Ehemanns bricht Sabine plötzlich zusammen, als der handygesteuerte Vibrator, den sie an dem Abend benutzt, durch einen Anruf aktiviert wird. Das Heimtückische: Der Vibrator ist zuvor mit tödlichem Schlangengift manipuliert worden! Allerdings ist es nicht Sabines eigener Vibrator, sondern der ihrer besten Freundin Anna. Hat Anna ihre Freundin umgebracht, oder handelt es sich um eine tragische Verwechslung?" bild: hella wittenberg

Yasmin

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"Mariah Carey, Cher oder Alicia Keys waren meine Vorbilder, denn: Ich wollte als Kind Sängerin werden. Es folgten jahrelange Musical-Engagements, Staatsoper Komparserie und immer wieder halbseidene Versuche, Gesangsunterricht zu nehmen, bis mir aufgefallen ist, dass es sehr viel Arbeit erfordert, ein Star zu sein. Ich hoffe immer noch darauf, entdeckt zu werden von einem Nachbarn, der zufällig Musikproduzent ist und ohne meine Stimme nicht mehr leben kann. Und Star-Allüren hab ich mir einfach so antrainiert." bild: hella witenberg

Christina

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"Ich wollte Ballerina werden und machte 9 Jahre lang Ballett, bis wir lernen sollten, Spitze zu tanzen und ich Angst um meine Füße hatte. Außerdem wollte ich Anwältin werden, weil mein Vater Anwalt ist und mich und meine Brüder immer raushaute, wenn wir beim Klauen oder Graffiti sprayen erwischt wurden (pädagogisch fragwürdig). Ich bin heute noch sehr froh, dass ich kein Jura studiert habe, weil es einfach zu lange dauert." bild: philip buchen

Philip

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"Eigentlich wollte ich Comiczeichner werden. Der Asterix-Zeichner Uderzo und Lucky Lukes Schöpfer Morris waren meine Helden, während alle anderen Oli Kahn oder Shakira nachgeeifert haben. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich gar nicht gut zeichnen kann. Aus der Traum. Zweiter Einfall: Im Kindergarten und Grundschule war ich ein absoluter Messi auf dem Bolzplatz. Mehrfach haben verschiedene Trainer und Sportlehrer meine Eltern angefleht, mich in einen Verein zu schicken. Sie haben immer abgelehnt. Warum? Meine Mutter hatte die panische Angst, dass ich durch einen Kopfball eine Netzhautablösung bekomme, die bis zur vollständigen Erblindung führen kann (stand mal im Spiegel, danke Hamburg). Deshalb durfte ich bis zu meinem 14. Lebensjahr nie mit Lederbällen spielen. Nach 9 Jahren Flehen durfte ich endlich in die C-Jugend, und war viel zu dünn und taktisch unbegabt, um noch irgendwas zu reißen. Nochmal danke, Mama!" bild: hella witenberg

Elisabeth

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"Ich wollte immer Tierärztin werden, weil meine Eltern mir keine Haustiere erlaubten, ich aber unbedingt was mit Tieren zu tun haben wollte. Als ich dann aber erfuhr, dass ich 1. allergisch gegen Katzen bin, 2. als Tierärztin quasi jeden Tag Tiere aufschneiden und/oder einschläfern müsste und 3. einfach immer hysterisch losheule, wenn Tiere leiden, war's das mit dem Traum." bild: philip buchen

Julia

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"Sängerin, Star oder Kindergärtnerin. Ich fand als Kind schon Kinder cool. Jetzt habe ich eine Babysitter-Agentur. Also bereuen tue ich nix." bild: philip buchen

Helena

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"Ich wollte früher Tierärztin oder Apothekerin werden. Ich bin etwas stolz auf mein junges Ich, das damals schon (im Gegensatz zu meinen Freundinnen, die Lehrer oder Arzt werden wollten) gegendert hat. Aber warum ausgerechnet Tierärztin? Ganz einfach: Ich war ein tierliebendes Pferdemädchen. Klar, dass ich da helfen wollte. Doch irgendwann wurde ich älter und in den naturwissenschaftlichen Fächern schlechter..." bild: hella witenberg

Und hier das Beweisfoto: 

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Die korrekt gegenderten Berufsbezeichnungen verwendete unsere Autorin schon in ihrem Diddl-Freundebuch

Dominik

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"Mein Vater war während meiner Kindergartenzeit Landschaftsgärtner. Deswegen wollte ich Baggerfahrer werden." bild: philipp blanke

Philipp

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"Ich erinnere mich, dass ich jede Menge Berufswünsche hatte: Lokführer, Schaffner, Lehrer, Polizist, Lehrer, Polizist, Schauspieler. in Genau der Reihenfolge. Wäre die Schülerzeitung und das erste Radio-Praktikum nicht gewesen, wäre es wahrscheinlich am Ende noch einer dieser Berufe geworden. Oh Gott..." bild: philip buchen

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