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RELEASE DATE: May 22, 2008. MOVIE TITLE: Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull. STUDIO: Paramount. PLOT: Famed archaeologist/adventurer Dr. Henry Indiana Jones is called back into action when he becomes entangled in a Soviet plot to uncover the secret behind mysterious artifacts known as the Crystal Skulls. PICTURED: SHIA LABEOUF as Mutt Williams, HARRISON FORD as Indiana Jones and KAREN ALLEN as Marion Ravenwood. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAl90_ 20080528_sha_l90_155

Release Date May 22 2008 Movie Title Indianapolis Jones and The Kingdom of The Crystal Skull Studio Paramount Plot famed archaeologist adventurer Dr Henry Indianapolis Jones IS called Back into Action When he becomes entangled in a Soviet Plot to uncover The Secret behind Mysterious artifacts known As The Crystal Skulls Pictured Shia LaBeouf As Mutt Williams Harrison Ford As Indianapolis Jones and Karen all of them As Marion Ravenwood PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAl90_ 20080528_sha_l90_155

Bild: zuma press/imago

Der Durchfall war Schuld – 10 legendäre Filmszenen, die so gar nicht geplant waren

Die besten Geschichten schreibt das Leben, heißt es. Und so ist es manchmal auch beim Film. Denn viele legendäre Szenen entstammen nicht etwa der Feder eines Autors, sondern vielmehr dem Zufall.

«Jäger des Verlorenen Schatzes»

Im ersten Teil der «Indiana-Jones»-Reihe fordert ein Schwertkämpfer Indi zu einem Duell heraus. Doch dieser zückt genervt seinen Revolver und erschießt ihn. Kurz und bündig. Eine legendäre Parodie auf all die endlosen Kampfszenen, die man schon unzählige Male in Abenteuerfilmen gesehen hat.

Geplant hatte Spielberg das aber nicht. Denn auch dieser Take sollte ursprünglich nur eine weitere, gut choreographierte Kampfszene werden. Allerdings hatte Schauspieler Harrison Ford Durchfall und konnte nicht länger als 10 Minuten am Stück drehen, bevor er wieder aufs Klo musste. Also beriet er sich kurz mit Spielberg, wobei diese improvisierte Szene dabei herauskam.

«Die üblichen Verdächtigen»

Beim oscarprämierten Verwirrspiel «Die üblichen Verdächtigen» gibt es viele Szenen, die herausstechen. Eine davon zeigt die Verdächtigen bei der Vernehmung. Dabei können die potentiellen Täter einfach nicht ernst bleiben, albern rum und versuchen sich ihr Lachen zu verkneifen.

Doch eigentlich sollte diese Szene überhaupt nicht lustig werden. Aber weil Schauspieler Benicio Del Toro andauernd pupsen musste, konnten seine Schauspielkollegen einfach nicht ernst bleiben. Regisseur Bryan Singer fand schließlich, dass die lustige Version besser zum Gesamtbild des Films passt.

«Star Wars – Das Imperium schlägt zurück»

«Ich liebe dich!» – «Ich weiß.» Dieser kurze Dialog gehört wohl vor allem bei «Star Wars»-Fans zu den kultigsten Filmmomenten. Wäre die Szene nach Drehbuch abgelaufen, hätte die Antwort von Han Solo aber ziemlich langweilig gelautet. Eigentlich sollte er schlicht sagen: «Ich dich auch.»

Doch George Lucas fand, dass eine so lahme Antwort eigentlich nicht zu einem so starken Charakter wie Han Solo passe und wies Harrison Ford an, zu improvisieren. Heraus kam die berühmte Zeile.

«Der Pate»

Ein Mafiaboss mit einem Herz für Katzen. Was in unzähligen darauffolgenden popkulturellen Erzeugnissen honoriert und parodiert wurde, war von Regisseur Francis Ford Coppola gar nicht geplant. 

Dass Don Vito Corleone eine Katze besitzt, stand ursprünglich nicht im Drehbuch. Coppola sagte später dazu:

«Die Katze in Marlons Hand war nicht geplant. Ich sah die Katze im Studio herumrennen, also nahm ich sie und drückte sie Marlon wortlos in die Hände.»

«James Bond 007 – Casino Royale»

Wie waren alle skeptisch, als mit Daniel Craig der erste blonde James Bond angekündigt wurde. Und wie waren alle begeistert, als er in seinem ersten Film – «Casino Royal» – aus dem Wasser stieg. Die einen wegen seines Bodys, die anderen, weil die Szene eine wunderbare Parodie, auf die ganzen James-Bond-Girls, im Speziellen Honey Ryder aus «Dr. No», war.

Doof nur, dass dies purer Zufall war. Daniel Craig sollte in dieser Szene nämlich einfach nur schwimmen. Doch weil Craig eine Sandbank in den Weg kam, stand er auf und watete stattdessen durchs Wasser. Die Kamera lief natürlich immer noch mit und so dürfen wir nun Craigs Body immer wieder bestaunen.

«Wolf of Wall Street»

Erst 2013 erschienen, blieb von «Wolf of Wall Street» vor allem die «Humming-Scene» bei vielen hängen. Zu verdanken haben wir diese den beiden Schauspielern Leonardo DiCaprio und Matthew McConaughey. Denn beim Summen und sich auf die Brust schlagen handelte es sich um ein Ritual, das McConaughey vor jeder Szene machte, um den Kopf freizukriegen. 

DiCaprio bekam die ungewöhnliche Tätigkeit mit und schlug seinem Filmpartner vor, das Gesumme doch gleich in die nächste Szene miteinzubauen. Auch Scorsese gefiel das seltsame Ritual und so hat es McConaugheys Entspannungstechnik in den Film geschafft.

«Shining»

In Stanley Kubricks berühmten Horrorschocker versucht Jack Torrance mit einer Axt ins Badezimmer einzudringen, um seine Frau und sein Kind zu ermorden. Als er den Kopf durch das Loch in der Türe steckt, sagt er den Satz, den viele bis heute mit dem Film verbinden: «Here's Johnny!» (dt. «Hier ist Jacky!»). 

Im Script gestanden hat diese Zeile nicht. Nicholson hat sie vielmehr aus einer alten TV-Show geklaut. In der «The Johnny Carson Show» wurde der namensgebende Moderator immer mit dem Satz «Here's Johnny!» angekündigt. Nicholson fand das wohl irgendwie amüsant und hat den Satz spontan für die Szene verwendet. Kubrick soll die Verbindung zuerst nicht verstanden haben, hat den Satz dann aber schließlich im Film gelassen.

«Der Pate»

Regisseur Francis Ford Coppola wollte für die Rolle des Vollstreckers Luca Brasi einen großen, einschüchternden Kerl. Zufällig fand er genau den richtigen Mann in Bodyguard und Wrestler Lenny Montana.

In einer Szene sollte Brasi dem Paten zur Hochzeit seiner Tochter gratulieren und betonen, wie loyal er sei. Doch Montana war so nervös, mit dem weltberühmten Marlon Brando in einem Raum zu stehen, dass er einige seiner Zeilen durcheinander brachte. Coppola gefiel das so sehr, dass er es dabei beließ. Er baute sogar extra noch eine weitere Szene ein, in welcher man sieht, wie Luca Brasi vor der Türe übt, was er zu Vito Corleone sagen will.

«Uhrwerk Orange»

Die Vergewaltigungsszene in «Uhrwerk Orange» ist einer der wichtigen Momente im Film. Doch während des Drehs der Szene gab es einige Probleme. Die als eine Art Tanz-Vergewaltigungs-Choreographie angelegte Szene gefiel Kubrick auch nach diversen Takes nicht.

Schließlich resignierte er und meinte zu Schauspieler Malcolm McDowell, er solle einfach ein Lied singen und dazu irgendwie verrückt tanzen. McDowell entschied sich für «Singing in the Rain» und improvisierte die ganze Choreographie. Kubrick gefiel dies so gut, dass er die Szene für den endgültigen Schnitt verwendete.

«Der weiße Hai»

«You're gonna need a bigger boat» gehört heutzutage zu den berühmtesten Filmzitaten der Welt. Entstanden ist die Zeile aus einem Jux heraus. Da die Produzenten des Films äußerst geizig gewesen sein sollen, hatte die Crew für den Dreh andauernd zu kleine Boote. Oftmals war es kaum möglich, auf diesen das ganze Equipment unterzubringen.

Im Laufe des Drehs entwickelte sich daher der Satz «We're gonna need a bigger boat» bei der Crew zu einem Running Gag. Dann wurde die berühmte Szene gedreht, in welcher der Weiße Hai das erste Mal richtig zu sehen ist. Schauspieler Roy Scheider, der den Roboterhai zuvor noch nie zu Gesicht bekommen hatte, war von dessen Größe so überrascht, dass er den Running Gag (leicht abgeändert) spontan in die Szene einbaute.

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Sie fragt Jodel, warum ihr Kater so anhänglich ist – Jodels Diagnose: Schwanger!

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